Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1045642
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Dubois , Ghretien 
Dubufe , Claude Marie. 
Dubais, Ohretien, Maler, geb. zu Amsterdam 1766, gest. daselbst 1837, ein 
Schüler des Miniaturmalers Marinkelle und nachher des Landschaftsmalers J. An- 
driessen, malte Bildnisse und Landschaften, die nicht ohne Verdienst sind. 
Dubais , Cornelis , ein Landschaftsmaler , der um 1647 blühte und ein Nachahmer 
des J. Ruysdael war. Nebenstehendes Monogramm findet man auf Landschafts- 
gemälden , die ihm zugeschrieben werden, die aber eher im Geschmack des H. Saft- 
leven gemalt sind. Im Berliner Museum sieht man von ihm: eine Gebirgsgegend,  
bezeichnet C. D. Bois. 
Dubais, Eduard, Historien- und Porträtmaler, der ältere Bruder des Vorigen, 
geb. 1622 zu Antwerpen, gest. 1699 zu London, war ein Schüler von Groenwegen, 
begab sich aber später nach Italien, studirte dort üeissig, trat dann eine Zeitlang 
in die Dienste des Herzogs Karl Emanuel von Savoyen und liess sich endlich in 
England nieder, wo er sich durch seine historischen und landschaftlichen Bilder 
Achtung erwarb.  
Dubois, Etienne, Maler, ein Bruder des Frangois Dubois, und wie dieser Schii- 
ler von Regnault und in Italien gebildet, malte Geschichtsbilder heiligen und 
profanen Inhalts, Genrestücke und Porträts, die nicht ohne Verdienst sind. 
DIIbOiS, Eugene, ein geschickter Medailleur, geb. zu Paris 17 96, war ein Schüler 
von Droz und Brid an. Seine Denkmünzen sind gut gezeichnet und mit Ge- 
schmack behandelt. 
DIIbOiS, Franeois, Historien-, Genre- und Porträtmaler zu Paris, bildete sich unter 
Regnault und von 1820 an in Italien zu einem gewandten, die Richtung der moder- 
nen französischen Schule befolgenden Künstler aus. Zu seinen besten WVerken zählt 
man: den jungen Clovis, von einem Fischer am Ufer der Marne gefunden (jetzt in 
Versailles); den Tod des Manlius Capitolinus, und St. Leu, wie er die Gefangenen 
befreit (1827); St. Ludwig, der sich zu Damictte einschifft; eine Verkündigung in 
Notre Dame de Lorette zu Paris (1836); die Malereien in der Kapelle des Bürger- 
hospitals in Charenton (1846). Auf der grossen Kunstausstellung zu Paris im Jahr 
1855 sah man von ihm: eine junge Sabinerin und eine alte Frau aus Spoleto. 
Dubais, Jean, Bildhauer, geb. 1626 zu Dijon, gest. (laselbst 1694, fertigte viele 
Arbeiten, deren beste man noch heute in verschiedenen Kirchen seiner Vater- 
stadt sieht. 
Dubois , Simon, Maler, Bruder des Eduard Dubois, gest. 1708, ein Schüler von 
Ph. YVouverman, war meistens in London thätig, wo er sich durch seine kleinen 
Bildnisse in Oel, durch meisterhafte Darstellungen von Pferden, Viehgruppen u. s.w. 
einen Namen verschafft hatte. 
Dubourcq, Pierre Louis, ein treiflicher Landschaftsmaler, geb. 1815 zu Amster- 
dam, bildete sich bei J. van Ravenswaay zu Hilversum, später bei A. Schelfout 
im Haag und in den Jahren 1836 bis 1837 auf Reisen in Deutschland, Belgien, der 
Schweiz, Sß-Vvycn und Frankreich. Er malt meistens bergige und baumreiche Land- 
schaften, radirt auch mit vielem Geschmack Studien nach der Natur, die sehr ge- 
schätzt sind. 
Dubourg, Louis Fabricius, Historienmaler, geb. 1693 zu Amsterdam, gcst. daselbst 
1745, malte mit sehr fruchtbarem Pinsel historische Bilder an Wände, Decken, über 
Thüren und Kamine aus der Mythologie und Geschichte, die, wie seine Kabinetsstücke, 
seiner Zeit Anerkennung fanden, und von denen eine grosse Anzahl gestochen wurde. 
Er selbst ätztÜe aber auch in Kupfer verschiedene Blätter nach eigener Erfindung. 
Dubray, Vital Gabriel, Bildhauer, geb. zu Paris, war ein Schüler von Ramey, 
dem Sohn. Unter seinen Sculpturen verdient besonders die Bronzegruppe eines siegen- 
den,Amor, die man 1855 auf der grossen Pariser Kunstausstellung sah, grosses Lob. 
Dubufe, Claude Marie, der Vater, Historien- und Porträtmaler, Ritter der Ehren- 
legion, geb. zu Paris, war ein Schüler von David und malte von 1810 an verschie- 
dene historische Bilder, legte sich aber später ganz auf das Porträtfach, in welchem 
er der Liebling der vornehmen YVelt wurde. In seinen Bildnissen versteht er beson- 
ders die weibliche Toilette , Sammt, Seide, Gaze, in glänzender Anordnung mit einer
        

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