Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1044980
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Daudet 
David, Jacques Louis. 
Farbenstimmung, dabei so erstaunlich sonniger Helle und von so wveicher Pinsel- 
führung und schlichter malerischer Behandlung, dass ihnen die allgemeinste unge- 
theilteste Bewunderung zu Theil wurde.  
Dßlldßt, Robert, ein geschickter Kupferstecher, besonders im Landschaftsfache, 
geb. zu Lyon 1737 , gest. 1824, der sich unter seinem Vater, unter Balechou und 
Wille in seiner Kunst ausbildete. Er stach eine grosse Anzahl von Blättern, unter 
denen: eine Heerde, nach Berchem; die Ruinen von Palmyra, nach Cassas; ein 
Rcitergefecht bei einer Dorfbrückc, nach van der Meulen (1775) zu den 
besten gehören. 
Daulle, Jean, ein Kupferstecher, geb. 1703 zu Abbeville, gest. zu Paris 1763, 
war ein Schüler von Robert Hecquet und wurde 1742 Mitglied der Akademie. Er 
fertigte eine grosse Anzahl von" Stichen, wodurch er einzelnen nicht immer den 
nöthigen Fleiss und das erforderliche Studium widmen konnte; doch lieferte e1' auch 
einige tretfliche Blätter im Pol-tritt.- und Geschichtsfache, unter denen zu den besten 
gehören: Claudius Dehais Gendron; Margueritc de Valois, und Hyazinthe Rigaud 
(1742) , sämmtlich nach Rigaud; Cat-herine hlignard, Corutesse de Eeuquiere, nach 
Mignard (1735), das beste Blatt des Meisters; M. Gautiecourt, nach Nonnote 
(1754); Fr. D. Emmanuel Pinto (1744); die heil. ltlargarethe, nach Correggic; 
Diana und Calisto und Jupiter und Antiope, nach Poussin; ein Kind, das mit dem 
Amor spielt, nach van Dyck (1750). Seine Stiche sind theils mit den Buchstaben 
J. D. , theils mit nebigem Monogrannu bezeichnet.  
Daumier, H., ein treiflicher satyrischer Zeichner des Pariser YVitzblatts: Chari- 
vari, der aber auch seit neuerer Zeit die Kunstausst-ellungen mit Bildern beschickt. 
Unter den beiden Gemälden, die man von ihm auf dem Pariser Salon von 1851 sah, 
brachte besonders das eine, Nymphen von Satyrn verfolgt, eine erschütternd komische 
Wirkung hervor. 
Dauthe, 11'011. Friedr. Karl, Baumeister und Baudirektor zu Leipzig, geb. 1749 
zu Grosschochcr, gest. 1816, ist der Erbauer des Concertsaals des Gewandhauses 
dnselbst, der heute noch als ein Muster akustischer Bauart gilt. Er übte auch die 
Kupferstocherkunst und fert-igte einige Blätter in Tuschmanier. 
Dauzat, A., ein tüchtiger zu Paris lebender Architokturmaler, dessen Bilder sich 
namentlich durch poetische Auffassung und die Reize der Beleuchtung auszeichnen. 
Er behandelt die Landschaft, die Architektur, wie die Figuren, mit derselben Meister- 
schaft, liebt aber vorzugsweise die Darstellung maurischer Bauten mit iigürlichem 
Beiwerk. Unter seinen Bildern rühmte man besonders: eine Ansicht des Doms von 
Brügge und der Kirche von Belein in Lissabon. In das Album, welches König Louis 
Philippe von Frankreich im Jahr 1844 der Königin Viktoria, zum Andenken an ihre 
Reise nach Eu übersandte, malte er den Salon der Königin und ein Zimmer derselben 
und des Prinzen Albert. 
Da-Veni Davent, Davin, Davis, Leo, siehe Thiry. 
David, Francois Anne, Zeichner und Kupferstecher, geb. 1741 zu Paris, gestf 
daselbst 1824, war einer der besten Schüler von Le Bas und fertigte eine sehr 
grossc Anzahl von Stichen, unter denen: die Familie des Malers Netscher, nach 
einem Gemälde CliCSGS Meisters (1772); ein Charlatan auf dem Theater (le marchand 
CTOPViG-tilll), nach C. (111 J ßrdin (1778) und le man-ehe aux herbes d'Amsterdam, nach 
hlßtlll (1775), zu den besten gehören 
David, Jacques 1401118, ein berühmter Historiennialer, der Xvioderhersßeller der 
französischen Malerei im 18. Jahrhundert, wurde 1748 zu Paris geboren. Er zeigte 
schon iu früher Jugend ziemlich ausgesprochene Anlagen für die Kunst und veran- 
lasste desshalb seine Mutter, ihn dieselbe bei Boucher, einem entfernten Ver- 
wandten, erlernen zu lassen. Der letztere aber, schon sehr betaigt, zeigte keine 
Lust, sich der Sorge des vielversprechenden "jungen Mannes anzunehmen, son- 
dern schickte ihn zu Vien, der David auch recht gerne aufnahm und zwei Jahre in 
seinem Atelier behielt, wo er so grcsse Fortschritte machte, dass ihm für sein Bild: 
der Kampf der Minerva gegen Mars und Venus (im Louvre zu Paris) 1771, der erste 
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