Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1044767
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Cruz, Miguel de 1a. 
Cunego. 
geb. 1750 zu Madrid, gest. 1792, der sich namentlich durch seine Bilder in der Haupt- 
kirche zu Carthagena und im Kloster S. Francisco el Grando zu Madrid einen seiner 
Zeit sehr geachteten Namen erworben. Er radirte auch in Kupfer und man rühmt 
von ihm besonders acht charakteristische Köpfe in spanischer Kleidung. 
Cruz, Miguel de 1a, ein spanischer Maler, der um 1633 zu Madrid arbeitete und 
durch seine Bilder grosse Hoffnungen erweckte, aber jung starb. Er copirteu. A. 
für König Karl 1. von England verschiedene Bilder grosser Meister nach den Origina- 
lien , die sich im Besitz König Philipp IV. von Spanien befanden. 
Cruz, 58.111305, ein spanischer Historienmaler, der mit Pedro Berruguete und 
Juan de Borgogna mehrere Tafeln des 1508 vollendeten Hauptaltars der Kathe- 
drale zu Avila malte. Unter den Darstellungen dieses Altars sind wohl die acht 
Bilder mit den Figuren der Evangelisten und Kirchenvater, sowie die Anbetung der 
Könige und die Darbringung im Tempel von seiner Hand. Sie sind die alterthüm- 
lichsten, aber zugleich grossartigsten in der Anordnung und in ihrer ganzen Haltung. 
Die Köpfe erfreuen durch Schönheit oder ergreifen durch tiefe Charakteristik. Die 
in grossen Massen gehaltenen Gewänder haben reiche Ausschmückungen in Gold. 
Literatur. Bermudez , Diccionario historico de los mas illustres professores de las helles artes en Espaiun- 
Passavant, Die christliche Kunst in Spanien. 
Ctesidemus, siehe Ktesidemos.  
Ctesikles, siehe Ktesikles. 
Ctesilaus, siehe Ktesilaos. 
Gtesilochus , siehe Ktesilochos. 
Otesiphon, siehe Chersiphron. B511; 
Cuerenhert oder Koornhaert, Dirk VOIkEYtSZ, ein Kupferstecher, geb. zu Amster- 
dam 1522, gest. zu Gouda 1590, war der Lehrer des H. Goltzins, der auch sein I 
Porträt stach. Unter die besten seiner wie mit dem Stichel gemalten Blätter zähltl--- 
man: eine Kreuzabnahme, nach L. Lombard (1556); den Kindermord und Bileam's M 
Esel (1554), nach Hemskerk. Er bezeichnete seine Blätter mit nebigen Mono- HZ 
grammen oder mit den Initialen: D. V. C. Die Buchstaben J H M auf dem zweiten Bß 
Zeichen sind, gleich denen darunter, umgekehrt zu lesen, und bedeuten: Martin QE 
Hemskerk Inventur. EU 
Guevas, ein spanischer Maler aus Huesca, der die Malerei bei Tomas Pelegret 
erlernte, seinen Lehrer aber bald an Grazie und Lebensfrische der Gestalten übertraf. 
Er malte mit letzterem um die Mitte des 16. Jahrhunderts die Sakristei der Kathe- 
drale zu Huesca, starb aber schon in seinem 33. Jahre. 
Cuevas, Eugenio de las, geb. zu Madrid 1613, gest. daselbst 1667, ein Sohn des 
Pedro de las Cuevas, erlernte mit seinem Halbbruder Francisco Camilß die 
Malerei bei seinem Vater und zeichnete sich in kleineren Bildnissen aus. 
Cuevas, Pedro (le las, geb. 1568 zu Madrid, gest. daselbst 1635, ein spanischer 
Maler, der den Ruhm eines guten Zeichners besass, dessen Hauptverdienst aber darin 
besteht, in seiner Vaterstadt eine Schule gegründet zu haben, in Welcher sich viele 
der bedeutendsten Maler ihrer Zeit: Antonio Pereda, Francisco Camilo, Josef 
Leonardo, Antonio Arias Fernandez, Juan Careno de Miranda u. A. bil- 
deten, lauter Künstler, in deren Werken man die Blüthe der sogenannten Schule von 
Madrid bewundert, jener eigentlichen Hofschule Spaniens im 17. Jahrhundert, die 
sich durch ihre ausserordentliche Meisterschaft im Colorit auszeichnete. 
Gulmbach, Hans von, siehe Wagner, Hans. 
Gunego , Domenico, Zeichner und sehr geschickter Kupferstecher mit der Nadel 
Imd dem Grabstichel, auch in Schwarzkunst, geb. zu Verona 1727, gest. zu Rom 17 94, 
erlernte die Malerei bei Ferrari, widmete sich aber später der Kupferstecherkunst 
allein. Er hat sich vorzüglich durch den Stich einer grossen Anzahl von Blättern 
nach den berühmtesten Gemälden italienischer Meister, einen geschätzten Namen 
erworben und seine Arbeiten verdienen auch was Verständniss des Vorbilds, Tüchtig- 
keit der Zeichnung und leichte malerische Behandlungsweise betriiit alles Lob. Zu 
den besten zählt man: das jüngste Gericht und die Schöpfung Adams, nach Michel-
        

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