Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1044727
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Creswick 
Criscuolo, Giov. Filippo. 
sen- hatten, welcher sich damals in der tlorentiner Schule zu regen begann. Er war 
der erste Lehrer der Zeichenakademie zu Florenz und bildete viele Schüler, unter 
denen sich hernach besonders Ales. Tiarini und Lod. Caracci auszeichneten. 
Ausserhalb Italien sieht man wenige Bilder von Crespi, auch sind diejenigen in 
kleineren Dimensionen sehr selten. Im Louvre zu Paris zeigt'man von ihm: die 
Kreuzeriindung, in der man das Studium des Tintorettds erkennt, und in der Gallerie 
des Belvedere zu Wien: das Gastmahl des Königs Ahasverus.   
CIGSWiGk, ÜÜL, ein tretflicher Landschaftsmaler zu London, dessen seit 1839 auf 
den Kunstausstellungen erscheinenden landschaftlichen Darstellungen sich durch die 
poetische Auffassung, schöne Beleuchtung und meisterhafte Technik auszeichnen. 
Besonders gerühmt Wurden: des Müllers Haus; der Strom im Thale; der Wind an der 
Seeküste; eine See- und Gebirgslandschaft (1844); 'der Schlossgarten (1846); the 
ürst glimpse of the sea (1850) u. s.w. Er lieferte auch verschiedene Zeichnungen zu 
illustrirten Büchern, z. B. zu Oliver Goldsmith's poetischen Werken, und radirte selbst 
mehrere sehr geistreich ausgeführte Blätter.  
Creti, P0118130, geb. 1671, gest. 1749, ein Maler aus Cremona, der in der Schule 
des Lorenzo Pasinelli gebildet wurde und die Kirchen-von Bologna, Rimini, Ber- 
gamo , Luca und Palermo mit zahlreichen Malereien schmückte. Im Louvre zu Paris 
sieht man von ihm ein kleines Bild, ein schlafendes Kind darstellend. 
Cretius, Franz Constantin, ein tüchtiger Historien-, Genre- und Porträtmaler aus 
Breslau, der sich unter Wach in Berlin bildete, und unter der Leitung seines Lehrers 
so tücht-ige Fortschritte machte, dass er, während seine erstenBilder: ein Ritter, die 
Cyther spielend (1835), auswandernde Griechen und der Wettkampf der Syrinx, be- 
reits ein tüchtiges Talent und ileissige Studien beurkundeten, 1838 für sein Concurrenz- 
bild: Jakobs Trauer um Joseph, den ersten Preis der Akademie in Berlin und damit 
eine Pension zu einer Studienreise nach Italien erhielt. Von hier aus machte er eine  
Reise in den Orient, die ihn auch nach Constantinopel führte , wo ihm die Auszeich- 
nung zu Theil wurde, den Sultan malen zu dürfen, Wofür der Künstler von Letzterem 
mit dem Orden des Nischan Iftihar beehrt wurde. Nach den Studien, welche er auf 
seinen Reisen gemacht, malte Cretius dann, .theils auf der Reise selbst, theils nach 
seiner Rückkehr eine Anzahl von Genrebilder, denen er durch hübsche Erfindung, wohl- 
gelungene Gruppirung, und durch warme Färbung einen ganz eigenthümlich anziehen- 
 den Reiz zu verleihen wusste. Unter den seit dieser Zeit auf den Ausstellungen er- 
schienenen Bildern von Cretius zeichnete man rühmend aus: eine Römerin (Porträt); 
eine Albaneserin; eine Spinnerin; eine Griechin; Scenen aus der griechischen Oster- 
feier in Constantinopel; ein Ave Maria italienischer Landleute u. a.m. 
Crßntzberger, Paul, gest. um 1660, hatte den Ruf eines sehr geschickten Form- 
schneiders seiner Zeit. Er lebte zu Nürnberg und soll namentlich viele Gewandtheit 
im Schneiden von Buchstaben gehabt haben. Man schreibt ihm nebige Monogramme, 09,8 
denen man noch das Zeichen eines P mit einem griechlschenKreuz darüber beizählt, zu. E 
Creuzfelder, Johann, ein Maler aus Nürnberg, gest. daselbst 16.36, erlernte die 
Kunst bei Nikolaus Juvenel und übte sie in seiner Vaterstadt. 1603 malte er 
dort Adam und Eva im Paradiese in der Sebalduskirche (über de1' Schauthüre). In 
der Gallerie dßS Belvedßre zu Wien ist von ihm: die Marter des heil. Ignatius. Neben- ß 
stehendes Monogramm ÜIldBlJ man auf sehr ausgeführten Bildnissen in Oel' von ihm. 
Grevaleore, Ant011i0 da, eiuMaler, der um die Mitte des l5.Jahrhunderts arbeitete  
und-seinen Bildern zufolge der venetianischen Schule in der Richtung Vivarini an-  
zugehören scheint. Im Museum zu Berlin ist ein mit der Jahrszahl 1453 bezeichne- 
tes Gemälde von ihm: Maria, der heil. Joseph und der kleineVJohannes verehren das 
Christuskind.  ' 
CIiSGIIOIO , GiOV. Angela, ein Maler aus Neapel, der Bruder des Folgenden , war 
Notar, bildete sich aber bei Marco da Siena in der Malerei aus, und malte in seiner 
Vaterstadt und deren Umgegend verschiedene Kirchenbilder. Er schrieb auch eine 
Geschichte der neapolitanischen Künstler bis zum Jahr 1569. 
Onscuolo, Giov. Filippo, ein Maler, der Bruder des Vorigen, geb. zu Gaeta 1495,
        

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