Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1044057
Civetta. 
der Aeltere. 
Claesseus, Anthonie , 
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anderes Bild unseres Meisters, das sich einst in der Kirche S. Marta zu Crema befand, 
spater aber in die Sammlung des Kunstinstituts Tadini zu Lovere übergegangen ist, 
eine Taufe Christi mit seinem Namen, _ohne Monogramm und der Jahrszahl 1538, m 
zeichnet sich, bei aller mangelhaften Zeichnung, durch eine vorzügliche Gruppe von  
drei Engeln und den hübschen landschaftlichen Hintergrund aus. 
Der Zirkel in dem Monogranini des Meisters soll wahrscheinlich bedeuten, dassM 
er auch in der Areälitektuäbewaäidert gewesen.  
Givetta, siehe es, erri e. 
CiVitaü, Ma-ttefli aus Lllcca, geb- 1435, gest. 1501, war ein treiflicher Bild- 
hauer der toskanischen Schule seiner Zeit. Seine Hauptwerke, an denen man das 
Ebenmaass der Formen, den Adel des Ausdrucks, und den Geschmack und die Eleganz 
der Ausführung lobt, finden sich in seiner Vaterstadt. Man sieht daselbst im Dome 
S. Martino von ihm das Grabmal des Pietro Noceto, eines Sekretärs des Papstes 
Martin  (mitder Inschrift: "Opus Matthaei Civitali"); ferner in der 1484 
nach seinen Aeichnungen, auf Kosten des Grafen Domenico Bertini, ausgeführten 
Kapelle des Volto santo, d. h, des darin aufbewahrten, angeblich von Nicodemug 
unter Eeiliiilfe der Engel verfertigten hölzernen Cruciüxes, die Statue des h. Sebastian; 
dann in einer andern Kapelle den niarmornen Altar des h. Regulus (mit der J ahrzahl 
1:484) mit dem Sarkophag des Iileiligen, der Madonna mit dem Kinde darüber, den 
Figuren des h. Johannes, des Taiifers, des h. Regulus und des h. Sebastian, in den 
drei Nischen darunter und den Reliefbildern der Martern dieser Heiligen an der Altar- 
stafel, sofcrt in der Kapelle del Sacraniento das 1479 auf Kosten des erwähnten 
Bertini errichtete acliteckige Tabernackel mit zwei knieenden Engeln und das Grab- 
nial desselben mit seiner, von Civitali noch bei Lebzeiten gearbeiteten Büste; endlich 
die Sculpturen an der Kanzel (die er 1498 beendigt haben soll) und die Arabesken 
in der Kapelle del SantTuarip. .AUC1] werden ihin zwei Weihwasserkesse] daselbst 
und in S. Ponziano eine Y erkundigung, als eine seiner ersten Arbeiten, zugeschrieben, 
Ein Hochrelief der Madonna, welche das Kind säugt, ehemals in S. Ponziano, jetzt 
 die Iriguren des Engels an der Fagade uiid der Maria an der linken 
Seite der Kirche S. Michele sind ebenfalls von ihm. Sodann arbeitete er für den 
Doni von Genua die Statuen des Adam, der Eva, des Jesaias, Abrahams S. Zacharias 
und der h. Elisabeth, nebst mehreren auf die Geschichte Johannes , des Täufers , be. 
züglichen Basreliefs. Eine Fides, die Hostie anbetend, in den Uffzien zu Florenz von 
ihm ist eine leichte anmuthige Arbeit ron schönem Ausdmck 
Aus Civitalfs Familie sind zahlreiche Künstler entspi-ossen, die sich jedoch mehr 
dem Geniefache und der Kriegsbaukunst widmeten. 
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11 Leben der ßllsgelelßhnetrten Maler: Bildhauer und Baumeister. Deutsche Uebetsetzung. 
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des Täufers; den iodud .GargaliGatytainelata r hnstl; die Enthauptung Johannes, 
Claessens Anthonägs derllehalt ein t": llijlac Mantegna.  A 
Schüler von 'Quint_ h: 61' 9 ere,  llC lger Maler von Antwerpen, soll ein 
sich von ihm zw  1111 essys gewesen sein. In der Akademievon Brugge befinden 
C h d t S1, 498 fiir das dortige Stadthaus gemalte Bilder, das Urtheil des 
Iäälltglfeäufasräige 13111;; hAuf deni ersteiifsielit man, wie der König einen falschen 
Schinder] lässt, beideslcüg-pillgsgäilhäelei'gä'äßnelägitipf dem anflflälllcif, wize e; ihn lebendig- 
markirteni Ausdruck und kräft" m H19 'b pd hneP vor? rScl lgter ew Dung, scharf 
und man vermisst ini Color't lge? "a1 e,B o]: Smd dle Flak en etwas yzalrk braun 
das Seinem Vorgänger in B111" , wie iii der e andlungsweise, das eigentliche Leben, 
ugge, Hans Meniling, in so hohem Grade eigen war, 
Müller, Künstler-Lexikon. 22
        

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