Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1043893
Chevalier  Chichi. 
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Kupferstecher und Aetzer, zu dessen besten Blättern man zählt: Moses , der an den 
Felsen schlägt; View of the iron bridge in Coolbrook Dale Shropshire, nach G. 
Robertson (1788); A View of the mouth sit near Broseley in Shropshire, nach 
Demselben (1788). 
Chevalier, W, , jetzt lebender treiflicher Kupferstecher zu London, von dem wir 
die schönen Blätter: The Saints-Day, nach J. P.Knight und The ürst Bar-Ring, 
nach D. Wilkie kennen.  
Chevillet, JIISÜIIS , Kupferstecher, geb. zu Frankfurt an derOder 1729, gest. zu 
Paris 1800, war ein Schüler des G. F. Schmidt in Berlin und seines Schwagers 
Wille. Seine besten Blätter sind: La Sante rendue, nach Terburg; Amusement 
du jeune age, nach P. A. Wille. 
Ohialli, Vincenzo, Historienmaler, geb. 1787 zu Citta di Castello, gest. zu Cortona 
1840, empüeng den ersten Unterricht in der Kunst bei einem Maler seiner Vaterstadt, 
kam jedoch schon 1804 nach Rom, wo er in Camuccinfs Schule trat, aber nach der 
Gefangennehmung des Papstes Pius VII. in seine Heimath zurückkehrte. Hier, sowie 
bei seinem wechselnden Aufenthalte in Berge S. Sepolcro, Urbino, Pesaro, Venedig 
u. s.w. malte er nun eine Menge religiöser Darstellungen, auch Bildnisse in der WVeise 
seines Lehrers , ohne jedoch dessen Meisterschaft in der Zeichnung zu erreichen. Im 
Jahre 1815 kehrte er nach Rom zurück, wo er, ausser verschiedenen Kirchenbildern, 
namentlich viele Interieurs von Refectorien, Chören in Klöstern der Kapuziner und- 
Kapuzinerinnen mit genreartiger oder historischer Staifage malte , die ihm einen be- 
deutenden Ruf verschaiften. So sieht man heute noch. zwei seiner schönsten Dar- 
stellungen solcher Art, aus den Jahren 1823-44, Friedhof und Messe darstellend, im 
Palazzo Pitti zu Florenz. Andere interessante Bilder dieser Gattung sind: Dante in 
der Abtei von Fonte Avellana, Rafael und Fra Bartolommeo im Kloster von S.Marco. 
Im J. 1822 wurde Chialli durch Gesundheitsrücksichten bestimmt, Rom wieder zu ver- 
lassen, und er lebte nun abwechselnd in seiner Vaterstadt, in Florenz und andern 
toskanischen und umbrischen Städten, bis er sich im J. 1825 in S.Sepolcro niederliess, 
von wo er zehn Jahre darauf nach Cortona ging, um die Direktion der dort neu er- 
richteten Malerschule zu übernehmen. Hier entstanden seine letzten Arbeiten, von 
denen eine ansprechende Composition: der junge Raphael im Hause der Aeltern, nur 
im Carton vollendet wurde. 
Literatur. Franc. Gherh. Dragomanni, Dells vita e delle opere del pittore Vicenzio Chialli. 
Firenze 1841. 
Chiari, Giuseppe, geb. zu Rom 1654,.gest. daselbst 1727, ein talentvoller Schüler 
von Carlo Maratti, der unter der Leitung seines Lehrers viele tüchtige Staffelei- 
bllder ausführt-e, und später den von Berettoni in der Kirche S. Maria del Suifragio 
in Rom begonnenen Wandgemälden die Darstellung der Geburt Christi und die An- 
betung der Weisen beifügte, eine Arbeit, die so wohlgefiel, dass ihm in der Folge eine 
grosse Mönge andere;- XVand- und Deckengemälde für Kirchen und Paläste über- 
tragen wurde. Ausserdem malte er eine ungeheure Anzahl von Stalfeleibildern, so- 
wohl kirchlichen als profanen, historischen, Wie mythologischen Inhalts, die zum 
Theil in entlegene Länder verlangt wurden.  Das Museo fiorentino enthält das 
Porträt Chiaris im Stich 
ChiFWeri, Gajetano, geb. zu Rom 1689, gest. zu Foligno 1770, ein Baumeister, der 
einige Zeit im Dienste Peters des Grossen von Russland zubrachte, hierauf Architekt 
des Königs August III. von Polen und Kurfürsten von Sachsen wurde, und in letzterer 
EigeDSChißfü 1736-51 die katholische Kirche in Dresden baute. Nach dem Ausbruch 
des siebenjährigen Kriegs kehrte er in sein Vaterland zurück. 
Ühiavißtelli , Jacobo, geb. zu Florenz 1621 , gest. 1698, ein sehr geschickter 
ATChitßkf-llrmßiler, dessen Bilder 1113.11 in verschiedenen Kirchen und Palästen seiner 
VaWTSfadt können lernt, war ein Schüler von F. Boschi, B. del Bianco und 
M. A. Colonna. 
111110111, 11111701110, ein römischer Architekt, erfand amEnde des vorigen Jahrhunderts 
dle PhelloPlastlk, d.h. die Kunst, in Korkholz Werke der Architektur in verkleinertem 
Müller, Künstler-Lexikon, 21
        

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