Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1042954
Bupalos 
Burgdorfer. 
227 
bei der alle seine Angehörigen umkamen, vom Herzog Cosinio de' Medici an Kindes- 
statt angenommen, genoss er eine sehr sorgfältige Erziehung und den Unterricht in 
der Malerei bei Salviati, Bronzino und Vasari. Sein frühzeitig hervortretendes 
Talent für alle Zweige der Kunst  er hatte schon in seinem 15. Jahre ein treff- 
liches Krucifix in natürlicher Grösse zu Stande gebracht  neigte sich bald vorzugs- 
weise der Baukunst zu, auf welchem Gebiete er eine besonders glänzende Thätigkeit 
entfaltete. Er führte eine ungeheure Menge von Bauten aus, von denen als die vor- 
züglichsten bezeichnet werden: das herzogl. Lusthaus Pratolino, mit kunstreichen 
Wasserwerken; das Casino hinter S. Marco, ein Palast, der mit der grössten Einfach- 
heit einen ungemeinen Reichthum und heitere Anmuth der Formen verbindet; die 
Gallerie oder das Museum und die Paläste Piazza, Acciavoli; die Fagade von S. 
Trinit-a zu Florenz; der Palast des Grossherzogs zu Pisa u. s.w. Als Kriegshaumeister 
baute er die Festungen Belvedere zu Florenz und Porto-Ferrajo zu Neapel; be- 
festigte er ferner Livorno, Grossetto, Pistoja und Prato und als Oberingenieur von 
Toscana, wozu er ernannt worden war, liess er durch das ganze Land Brücken und 
Dämme aufführen. Endlich soll er mehrere Kriegsmaschinen erfunden und die erste 
Idee zu den Bomben und Mörsern gegeben haben, aber auch nicht minder geschickt 
in der Erfindung, Leitung und Ausführung der friedlicheren Künste in ihrer Anwen- 
dung auf Dekorationen für öffentliche Feste, für Theater und dergl. gewesen sein. 
Als Maler fertigte Buontalenti für Franceseo von Medici eine Menge Miniaturbildnisse 
und Gemälde in der Weise des Giulio Clovio , der ihn in dieser Kunst unterrichtet 
hatte. Nach seinen Zeichnungen wurde für denselben Fürsten ein Schreibtisch mit 
Feldern von Ebenholz, Säulen von Heliotrop, Jaspis und Lapis Lazzuli, mit Ver- 
zierungen aus Silber und Edelsteinen, mit Miniaturmalereien u. s. w. geschmückt, 
ausgeführt.  Buontalenti bildete zu Florenz eine öffentliche Schule, in welcher 
die Bau- und Bildhauerkunst, die Malerei, Perspektive, Mechanik, der Festungsbau, 
das Geniewesen gelehrt wurden und aus der berühmte Männer hervorgingen. 
Literatur. Quatremäre de Quincy, Dictiozmaire historique d'Architecture.  Museo fiorentino, 
woselbst auch sein Porträt im Stich. 
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