Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040752
Adriaanssen 
Agi. 
Adriaanssen, Alexander, geb. 1625 zu Antwerpen, malt-e Blumen, Früchte und 
Thiere, und zeichnete sich besonders in sogenannten "Frühstücksbildern" aus. Das 
Berliner Museum und die Münchner Pinakothekbesitzen gute Bilder von ihm. 
Aelst, Evert van, aus Delft gebürtig, lebte von 1602-1658 und erwarb sich als 
Maler von Stillleben einen geachteten Namen. 
Aelät, Willem van, geb. zu Delft, 1620, gest. zu Amsterdam 167 9, berühmt durch 
seine trefllichen Frühstücksbilder, von denen in Deutschland die Dresdener Gallerie 
und das Berliner Museum ausgezeichnete Exemplare besitzen. 
Aertsens, Peter, wegen seiner Körpergestalt auch Langenpier, der lange 
Peter genannt, geb.1519 zu Amsterdam, gest.1573, ein Schüler des Alart Clae s sen, 
war Historien-, Genre-, Glas- und Stilllebenmaler und arbeitete meistens für Amster-l 
dam und Antwerpen. Das Museum zu Berlin und die Gallerie zu Wien besitzen M 
Bilder von ihm. 
Literatur. Carol van Mander, Bot Schilder Boeck. Tlkmsterdam 1618.  lmmerzeel, De levens en. 
Werken der l-Iollaudsche en Vlaamsche Kuustschilders. Amsterdam 1843,  D. Rathgeber, Annalen der 
niederländ. Malerei u. s. w. Gotha 1844.  
Aertsens, Arnold und Dirk, Söhne des Vorigen, Bildnissmaler. 
Aetion, ein griechischer Maler lebte zur Zeit des Hadrian und stellte in einem 
reizenden Gemälde die Hochzeit Alexander des Grossen mit Roxane dar."  Von 
einem Steinschneider Aetion besitzen wir noch eine antike Gemme, den Merkur dar- 
stellend. 
Aiinger, Bildhauer, geb. zu Nürnberg, Schüler von Rauch in Berlin, zeichnet 
sich durch genial aufgefasste und geschickt durchgeführte plastische Arbeiten, na- 
mentlich Porträtsmedaillons, von denen besonders die seines Lehrers, die von Kaul- 
bach, Cornelius, A. v. Humboldt u. s. w. anzutühren, und dergl. aus. 
Agar, Jacques d', geb. 1640 zu Paris, gest. 1723 in England, Schüler von Vouet, 
Hofmaler König Christian V. von Dänemark, war seiner Zeit ein renonimirter Porträt- 
lnaler. Das „Museo fiorentino" enthält sein Port-rät im Stich. 
Literatur. Walpole, Anecdotes of Painting in England 1762.  Fiorillo, Geschichte der Malerei in 
Grossbrilunnien. 
Agasias, Sohn des Dositheos, Bildhauer aus Ephesus, der Meister des soge- 
nannten "Borghesischen Fechters" im Museum zu Paris!" 
Agasse, ein berühmter Pferdemaler, aus Gent gebürtig, der im ersten Jahrzehend 
dieses Jahrhunderts in England starb. 
Agatharchos, ein griechischer Maler, der in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts 
v. Chr. Geb. blühte und wegen seiner Wandmalereien, sowohl für die Bühne des athe- 
nischen Theaters, als für Privatgebäude gerühmt wird. 
Ageladas, Erzbildner aus Arges, blüht-e von 510-460 vor Chr. Geb. Aus seiner 
Schule giengen die drei grössten Meister der vollendeten griech. Plastik Phidias, 
Polyklet und Myron hervor. Er bildete den Zeus auf Ithome und den Herakles 
für die Stadt Aegion in Achaja, beide in jugendlichem Alter, den Wagenlenker 
Kleosthenes von Epidaurus mit dem Viergespann, die Siegerstatuen des Timasitheßs 
aus Delphi und des Anochus aus Tarent; ferner goss er die Rosse, welche die Argi- 
W13 und die Statuengruppen, welche die Tarentiner als Weihegeschenke nach DelPhl 
sandten. Ihm wird die sogenannte barberinische Muse, jetzt Apollo Citharoedos 
genannt, in der Glyptothek zu München zugeschrieben.  
Literatur. Brunn, Geschichte der griechischen Künstler. 
Agesander, Bildhauer aus Rhodus, verfertigte mit Polydor und Athenodor die 
berühmte Gruppe des Laokoon. W 
A31, Andrea Cordelle, ein Schüler von Bellini, dem das Bild der Vermählung 
der h. Katharina im Berliner Museum von gemüthlich anziehendem Ausdruck in den 
Kopfen, und eine kleine Madonna bei Hr. Beckford in Bath , ein Bild von wunderbar 
Verschmolzener Ausführung zugeschrieben werden. 
n 
an 
der Kunstgesch. 
Qbllebildet in den D e n k mäl e r n d e r K u n s t. Atlas zu Kuglers Handb. 
Lbendaselbst. Atlas zu KugIerI-Xandb. der Kunstgesch. Tgf. 19, Fig. 4-
        

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