Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040725
Acevedo 
Acker. 
ACBVGÖO, Don Manuel, geb. zu Madrid im J. 1744, gest. 1800, ein Schüler des 
J. Lopez, hat sich nach den besten spaniSßhen Mustern selbstständig zu grossem 
Ruhm emporgearbeit-et. Seine Gemälde trifft manfast sämmtlich in Privatsammlungen 
Spaniens. 
Achen, Johann von, siehe Aachen. 
Achenbach, Andreas, geb. 1815 zu Kassel, bildete sich zu Düsseldorf, nachdem. 
er daselbst seinen ersten künstlerischen Unterricht genossen hatte und von mehreren 
Studienreisen nach Norwegen, Schweden und Russland zurückgekehrt war, zu einem 
der originellsten und fmchtbarsten Landschaftsmaler unserer Zeit aus. In seinen Bildern 
schildert er mit besonderer Vorliebe die Natur des Nordens mit ihren erhabenen 
Schrecknissen und wunderbaren Reizen, im Zorn des Himmels und im Kampf der 
Elemente, in grauenvollen YVildnissen und öden Strandpartion, in winterigen Gebirgs- 
landschaften und tobenden, von riesigen Eismassen starrendcn Gewässern, in sturm- 
und gewitter-gelaeitschten lSIarinen und einsamen Moorgründen, und man bewundert 
in ihnen die frische kräftige Darstellung des Naturlebens und seiner Poesie, die geist- 
reiche Charakteristik, die bedeutungsvolle, harmonisch abgeschlossene Composition und 
den ideellen Zusammenhang der landschaftlichen Motive mit den Stimmungen der Seele, 
wodurch jede seiner Naturschilderungen zur grossartigen Dichtung wird. In den 
Jahren 1843 und 1844 machte Achenbach eine Reise nach Italien, und der Künstler 
wusste überraschend schnell in beinahe gleicher Vortrelflichkeit nun auch die ent- 
gegengesetzte südliche Natur darzustellen. WVie sehr Achenbach auch im Auslanda 
Anerkennung lindet, beweist der Leopoldsorden, wodurch im Jahr 1846 der König 
der Belgier den Künstler auszeichnetc. Seine zahlreichen Bilder, worunter wir nurm 
an den Untergang des Präsidenten, an seine ausgezeichneten Marinen, seinen Aetna, 
das Innere eines YValdes erinnern Wollen, finden sich in ölfent-lichen und Privatsamm- 
lungen fast aller Länder. lÄA 
Literatur. Püttmann, die Düsseldorfer Malerschule.  W. Müller, Düsseldorfer Künstler. 
Achenbach, Oswalcl, geb. 1827 zu Düsseldorf, der Bruder undSchüler des-vorigen, 
hat sich durch seine landschaftlichen Bilder, an denen man die poetische Auffassung, 
sanfte Gemüthlichkeit und die gewandte Technik rühmt, bereits einen geachteten 
Namen erworben.  
Achtermann, Wilhelm, aus Münster in Westphalen gebürtig, war bis zu seinem 
28. Lebensjahrc Landmann, dann Tischler und gieng endlich nach Berlin, wo er erst 
sich unter Rauchs treiflicher Leitung und später in Rom zum Bildhauer ausbildete. 
In seinen sehr geschätzten Werken, von denen wir besonders seinen Christus am Kreuz, 
eine Pieta, seine Kreuzabnahme rühmen hören, schlägt er in der Sculptur dieselbe 
religiöse Richtung der Kunst ein, welche O v erb e ck , S te i nl e und Andere in der 
Malerei befolgen.   
Achtervelds oder Achterveldt, Jakob, Schüler von Metzu und in der Kunst- 
richtung seines Lehrers thätig, blühte im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts. 
Achtschelling, Lukas, Landschaftsmalcr aus Brüssel, in der ersten Hälfte des 17. 
Jahrhunderts thätig. Die Dresdner Gallerie besitzt zwei kleine Bilder von ihm. 
Acier, Michael ViCtOT, geb. 17 36 zu Versailles, bildete sich in Paris zum Bildhauer 
aus, erhielt im Jahr 1762 einen Ruf an die Porzellanfabrik nach Meissen, verfertigte 
daselbst eine Menge Gruppen im YVatteadschen Geschmack und kam 17 80 als königl. 
sächsischer Modellmeister nach Dresden. Eine seiner schätzbarsten Arbeiten ist ein 
Hautrelief, den Tod des Generals Schwerin vorstellend. 
Literatur, Meusel, Teutsches Künstlerlexicon. 
Acker, Johannes Baptista van, geb. zu Brügge 1795, einer der geschicktesten 
und ausgczeichnetsten Miniaturmaler unserer Zeit.  ' 
Acker, Malerfamilie aus Ulm. Hans und Peter waren Brüder und in den Jahren 
1430-4460, Michael um 1446 tliätig. Ersterer führte im Jahr 1441 das Crucifix 
am ehemaligen Gögglinger-Thor in Ulm aus.  Jacob malte im Jahr 1473 die Orgel- 
Jiügel im Münster zu Ulm und im Jahr 1483 die Bilder in der Kapelle des Kirchhofs
        

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