Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1042103
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Biagid Betti da. Carigliauo 
Biard , Frangois. 
Florenz; der heil. Franciscus einen Ertrunkenen erweckend; der Erzengel Michael; 
eine Himmelfahrt der Maria in S. Croce zu Florenz; Amor als Weltbesieger; Hagar's 
Verstossung u. s. W. In der Tribuna di Galileo, einem Museum zur Aufbewahrung der 
Instrumente des grossen Physikers, malte er Galilei's erste Versuche über das Gravi- 
tationssystem. Im Jahr 1841 wurde ihm nebst dem Bildhauer Bartolini und dem 
Kupferstecher J esi die Leitung des über die Gemälde der öffentlichen Gallerie zu 
Florenz erschienenen Kupferwerks übertragen. 
Biagio Betti da Garigliano siehe Betti. 
Biagio Pupini, siehe Pupini. 
Bianchi, Baldassare, ein geachteter und beliebter Prospektenmaler, geb. zu Bo- 
logna 1614, gest. zu Modena. 1679, war der Schüler und später der Schwiegersohn 
von Mitelli. 
Bianchi, Federigo, Ritter, ein Mailänder, ging zu Giulio Cesare Procaccini 
in die Schule und heirathete später dessen Tochter. Seine Bilder wurden s. Z. wegen 
der Anmuth und Lieblichkeit der Composition und des Colorits sehr geschätzt. 
Bianchi, Francesco Ferrari, siehe Ferrari. 
Bianchi, Francesco Buonavita, gest. 1658, ein Schüler des Cigoli, malte kleine 
Kabinetsstücke auf Jaspis, Achat, Lazurstein u.  wobei er die Farbentöne der 
betrellenden Steine als Tinten in seinen Bildern zu verwenden wusste. 
Bianehi, ISidOIO, genannt da Campione, geb. 1602, gest. 1690, ein trciflicher 
Maler, der in Mazzuchellfs Schule ging, 1626 Hofmaler des Herzogs von Savoyen 
und später zum Ritter ernannt wurde. Im Mailändischen sieht man viele Bilder von 
ihm, die sehr gerühmt werden.  
Bianchi, Pietro, gebürtig aus Lugano, ein vortrefflicher Architekt, der von 1815 
bis 1824 den Bau des Forums und der prächtigen Kirche S. Franccsco zu Neapel 
leitete und sich durch mehrere andere Bauten einen geachteten Namen erwarb. Er 
wurde 1836 Mitglied der Akademie der Künste in Wien, 1844 der Akademie von San 
Luca zu Rom, 1847 der Akademie der Künste zu Brüssel. 
 Bianchi, PiITO, geb. 1694, g'est.174O, ein Schüler von Luti und Baciccio und 
sehr vielseitig gebildeter Künstler, malte historische Bilder, Bildnisse, Landschaften, 
Thierstücke. Man rühmt von ihm besonders eine heil. Clara zu Gubbio, eine heil. 
Jungfrau mit dem Kinde in S. Maria degli Angeli zu Rom (auch für eine Kapelle des 
Chors der Peterskirche daselbst in Mosaik gesetzt). Seine Bilder zeichnen sich durch 
geistreiche Anordnung, gefällige Composition und gutes Colorit aus. 
Bianchini, Vincenzo, ein venetianischer Musivarbeiter, der von 1517-1552 blühte 
und u. A. die schöne Mosaik: das Urtheil Salomons im Vorhause der St. Marcuskirche 
zu Venedig ausführtc. Sein Bruder Domenico und sein Sohn Giov. Antonio waren 
Cbellfallß Mcsaikarbeiter, ihre Werke kamen aber denen des Vincenzo nicht gleich. 
Bianco, Baccio del (Bartolomeo), Maler und Architekt, gebürtig" aus Cßmß. gest- 
um 1656, baute zu Genua den neuen Hafen, die neuen Stadtmauern, mehrere Paläste 
und das Jcsuitencollegium. Als Maler wird er in der Ausführung lustiger Seenen, 
auch trefflicher Arcliitekturstücke und perspektivischer Ansichten geriihuit. Er ent- 
warf mit Ligozzi und Poccetti die Zeichnungen zu den Arabesken, Conchylien, 
Blumen u. s.W. des von Jac. Autelli (siehe diesen) in Mosaik ausgeführten Tisches. 
Bianco , Giovanni Battista, der Sohn des Obigen, geb. zu Genua, widmete sich 
anfangs der Bildhauerkunst und führte mehrere mit Anerkennung genannte Statuen 
aus, später aber gewann die Malerei soviel Neigung über ihn, dass er in Crespfs 
Schule ging und sich ihr ganz hingab, auch bereits hübsche Bilder zu Stande brachte, 
als er 1657 schnell an der Pest starb. 
Biancucci, Paolo, Maler aus Lucca, gest. 1653, war einer der besten Schüler des 
Guido Reni, dessen Lieblichkeit und Farbenauftrag man in vielen seiner Bilder er- 
kennen will. Die letzteren sollen indessen auch hin und wieder so viel Aehnlichkeit 
mit denen des Sassoferrato haben, dass sie schon für Werke dieses Meisters ge- 
golten haben. 
Biard, Frangois, einer der berühmtesten französischen Genremaler, geb. 1800 zu
        

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