Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1041902
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Bemmel, Burkhard Albrecht 
Bendemann. 
scenen, alte Köpfe u. s.w.  Sein Sohn, gleichen Vornamens, der sich der Malerei 70 
und der Musik widmete, geboren 1765, ist der Historiograph der Künstlerfamilie K8. 
Bemmel. ä 
Bemmel, Burkhard Albrecht, der jüngere Sohn des Johann Noah, zeigte viel - 
Talent für die Thiermalerei, starb aber schon sehr jung 1755. 
Bemmel, Karl Sebastian, ältester Sohn des Joh ann Christoph, geb. zu Bamberg 
1743, gest. zu Nürnberg 1796, machte sich durch Seine Landschaften, Seestücke, 
Stürme, Feuersbrünste, Morgen- und Nachtseenen in Wasserfarben, die sich durch 
die geschmackvolle Erfindung, Naturwahrheit, angenehmes Colorit und lieissige Ans- 
führung auszeichnen, und die er meistens nach England, Spanien und Russland ver- 
kaufte, einen geachteten Namen. 
Bemmel, Simon Joseph, der zweite Sohn Johann Christophs, geb. 1747 zu 
Bamberg, gest. 1791 im Kloster Neuburg bei Wien, brachte es in der Landschaftsmalerei, 
die er zu Nürnberg, Regensburg, Augsburg, Salzburg ausführte, ebenfalls zu grosser 
Vollkommenheit. Seine Arbeiten sind aber sehr selten. 
Bemmel, Johann Caspar, gest. 1799, der dritte Sohn des Johann Christoph, 
malte gute Landschaften, sein unstetes Leben  er war einigemal Soldat -liess sein 
Talent jedoch nicht zur gehörigen Entfaltung kommen. 
Benaglia, Giuseppe, geb. zu Monza, gest. zu Mailand, ein sehr tüchtiger neuerer 
Kupferstecher, als dessen beste Blätter man: eine heil. Familie, nach Leonardo 
da Vinci und den Wettlauf der Atalanta und des Hippomenes, nach Guido Reni 
rühmt. 
Benaschi,  auch Beinaschi geschrieben,  Giambattista, i1 Cavaliere, geboren 
1636 zu Turin, gestorben 1688, ein Schüler von Mr. Spirito in Piemont und 
des Pietro del Po in Rom, besonders aber Nachahmer Lanfranco's, in dessen 
Styl er in Italien, namentlich in Neapel, Wo er eine zahlreiche Schule hatte, die 
Wände und Decken vieler Kirchen mit Gemälden von gedankenreichor Eründung und 
anmuthigem Colorit schmückte.  Man kennt von ihm auch ein geätztes Blatt: eine 
heil. Familie, nach J. D. Cerrini. 
Benazech, auch Benasech, Benezech geschrieben, Charles , ein Schüler von 
Grenze, der meistens zu London lebte und als Mitglied der Akademie zu Ende des 
vorigen Jahrhunderts starb, erwarb sich durch vier Bilder aus den letzten Tagen 
Ludwig XVI. (gest. von Schiavonetti und J. C. Bock) einen geachteten Namen. 
Er stach auch nach eigener Eriindung in Tuschmanier einige Blätter, von denen: 
Le Couronnement de la Rosiere und le Prix de PAgriculture die besten sind. 
Benazech, Peter P3111, Zeichner und Kupferstecher mit der Nadel und dem Grab- 
stichel, geb. in England um 1744, war ein Schüler von Vivares. Unter seine besten 
mit Geschmack gearbeiteten Blätter gehören: vier italienische Landschaften nach 
Dietrich, und ein Sturm nach Parnpfyld. 
Benci, 130111611100, Schüler und Geliülfe des Giorgio Vasari. 
Benckert,  auch Benkert geschrieben  Johann Peter, geb. 1709 zu Neu- 
stadt a. d. Saale, gest. 1769, ein geschickter Bildhauer, der für VETSGhiedene Kirchen 
Bambergs und der umliegenden Klöster Statuen von Heiligen in Holz und Stein, und 
später, für Friedrich den Grossen beschäftigt, u. A. in Berlin die Figuren auf dem 
Hauptgebäude des vormaligen Palastes des Prinzen Heinrich, zu Potsdam im Schlosse 
vier Karyatiden aus Marmor auf der Marmortreppe und zwei Gruppen; Apollo und 
Minerva mit Nymphen, und zu Sanssouci sieben der achtzehn allegorischen Figuren 
auf Fussgestellen vor der grossen Bildergallerie in Marmor ausfuhrte. 1 
Bencovich, Friedrich, aus Dalmatien, genannt il Federighetto di Dalmatia, 
ein treHlicher Nachahmer des C. Cignani, von dem Bilder in verschiedenen Sannn- 
lungen zu Mailand, Bologna und Venedig, in Deutschland, namentlich zu Wien, wo 
er einige Zeit lebte, anzutreffen sind. 
Bendemann, Eduard, geb. 1811 zu Berlin, erhielt den ersten Unterricht in der 
KURSE auf der Akademie seiner Vaterstadt, kam aber 1828 nach Düsseldorf, vvoselbst 
91', unter der Leitung W. v. Schadow's, mit dem er auch 1830 Italien bereiste, seine
        

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