Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1041826
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Bellamino 
Belli. 
Engländer auf derselben; die- Gefangennehmung des Generals Lamboy; die Be- ß 
lagerungen von Rochelle und von Arras; die schöne Jägerin; die Schlacht der Ama- 
lekiter; der Einzug des polnischen Gesandten in Rom; die Fronleichnamsprocession; ß 
die Flucht nach Aegypten; eine Sammlung von Spielkarten für Ludwig XIV, zur 
Erleichterung des Studiums der Wissenschaften u. s. w. Sh 
Bellamino, Baumeister, der zu Siena die Dogana und andere Gebäude errichtete 
und 1193 den im Jahr 1802 bis auf 3 Bogen eingestürzten Brunnen Fontebranda 
aufführte. 
Bellange, Jacques, Maler und Kupferätzer, geb. zu Nancy 1594, gest. daselbst 
1638, ein Schüler von C1. Henriet und S. Vouet. Von seinen Blättern, die zwar 
manirirt, aber hübsch radirt sind und eine gute Wirkung haben, zählt man zu den 
besten: die grosse Kreuztragung; den Leichnam Jesu am Fusse des Kreuzes; Maria 
mit dem Kind auf dem Schoosse, eine Rose haltend. 
Bellange, I-Iippolyte, geb. zu Paris 1800 und Schüler von Baron Gros, ein vor- 
trefflicher französischer Maler und seit 1837 Direktor des Museums zu Rouen, stellt 
Scenen aus dem Soldatenleben der Kaiserzeit im Krieg und Frieden und kleinere, 
bald scherzhaft, bald sentimental erzählte Genrestücke in gefälliger Färbung und 
geistreicher, zierlicher Behandlung dar. 
Bellavia, Marc Antonio, Maler und Kupferstecher, der um 1600 in Italien lebte 
undl eine Anzahl von Blättern (verzeichnet in dem "Peintre graveur" von Bartsch) 
in der Manier des Ann. Carracci ausführte, wesshalb auch die meisten derselben, 
die überdiess, wahrscheinlich von späteren gewissenlosen Herausgebern, um damit 
zu täuschen, mit den Buchstaben: A. C. I. N. bezeichnet, früher öfters diesem M 
Meister zugeschrieben Wurden. Zu den besten zählt man: die Anbetung der Hirten; 
die Ruhe in Aegypten; die Findung von Romulus und Rernus.  
Belle, Alexis La, ein seiner Zeit sehr geschätzter französischer Bildnissmaler, 
der 1734 als Professor der königl. Akademie zu Paris starb. 
Belle, Clement Louis Marie Anne La, Sohn des Obigen und Schüler seines 
Vaters und Lemoine's, geb. 1722, gest. 1806 als Rektor der Akademie, malte 
Geschichtsbilder iin grossen Maasstabe für einige Kirchen und Säle, namentlich aber 
für die Gobelinsmanufaktur, deren Aufseher er war.  Augustin Louis, geb. 17 5 7, 
sein Sohn, Schüler, Gehülfe und, von 1806 an, sein Nachfolger, malte Historien aus 
dem alten Testament und der Mythologie, meistens für die Gobelins. 
361161, J. Joseph, wird als einer der besten jetzt lebenden französischen Land- 
schaftsmaler gerühmt. Seine meistens eomponirten Bilder, zeichnen sich durch die 
grossartige Auffassung, den Gedankenreichthum, den strengen ernsten Styl und die 
meisterhafte Ausführung aus. 
Bellermann, Ferdinand , ein ausgezeichneter Landschaftsmaler in Berlin, der 
grosse Reisen in Südamerika gemacht und die grossartige Natur dieses Landes und 
seine tropische Vegetation zum Gegenstande von höchst interessanten, mit gewissen- 
haftester Treue durchgeführten, höchst anziehenden landschaftlichen Darstellungen 
von grosser Wirkung macht, wie man z. B. an seiner "Guacherohöhle" , seiner 
„Sierra Nevada und Hochebene von Merida" , seinem "Abend an der Küste von 
Laguayra", einem "Urwald aus den Cordilleren von Caracas", ersieht. 
Belli, Onorio, ein Architekt aus Vicenza, der im Dienste der Republik Venedig 
im Jahr 1583 auf der Insel Candia Nachgrabungen anstellte, und nach den dort noch 
vorhandenen antiken Bauwerken, Tempeln, Theatern u. s. w. Zeichnungen ausführte, 
die sich in der Ambrosiana zu Mailand befinden. 
Literatur. Ant. Magrini, Scritture inedite in materia di Architettura. di 01101-10 130111, Qttavia 
Bruto Orefici, Ottone Calderari.  Padua, 1847. 
3811i, Valerio, genannt Valerio Vicentino, geb. 1479 zu Vicenza, gest. 1546, 
einer der ersten und vorzüglichSten Meister in der Steinschneidekunst, dessen Haupt- 
werk ein Kästchen ist, welches er für den Papst Clemens VII. fertigte. Dasselbe 
diente ursprünglich bei den religiösen Feierlichkeiten des Griindonnerstags als Sarg
        

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