Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 125 in den Text gedr. Holzschn. und 15 farb. Tondrucktaf
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1666981
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1668019
Kunst. 
Textile 
Das 
Band. 
25 
etikette hervorbrachte. Wir sehen sie jetzt in ihren ältesten Vor- 
bildern unter zahlreichen Abstufungen der Pracht, die ebenso vielen 
Graden der Würde entsprechen mochten, auf den assyrischen Relief- 
tafeln dargestellt.  
Die Mitra der Erzbischöfe und der Päbste ist noch jetzt mit 
der heiligen Infula ausgezeichnet, doch hat dieses uralte Symbol 
in dem Laufe der letzten Jahrhunderte jegliche Würde und for- 
melle Bedeutung eingebüsst. 
Zwischen den beiden bezeichneten Grenzen, nämlich dem leich- 
ten Bandwerke der Tänzerin und der Opferbinde der Iphigenia 
oder den Paragnathides des Assyrerdynasten lässt sich eine Scala 
von Nuancen denken, bei deren Bestimmung die Charaktere der 
Formen, um deren Exornatio es sich handelt, maasgebend sind. 
Sehr charakteristisch sind die nach unten sich verbreiternden, oft 
mit einer Eichel erschwerten Opfertänien, die auf Vasengemälden 
und plastischen Werken des Alterthumes nicht selten vorkommen. 
 1 M   
Delphische Weihung und Opfermnien. 
dieselben Gesetze gelten, wu dieser 
in nähere oder entferntere Beziehung 
sind die Fahnen, Flaggen und Wimpel 
4 
Es versteht sich, dass 
Schmuck mit der Baukunst 
gebracht werden soll. Hier
        

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