Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 125 in den Text gedr. Holzschn. und 15 farb. Tondrucktaf
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1666981
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1668009
 w gäälf-P-Ü": H7  
Mitra. Ottoß des Heiligen (11. 
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Der Stil des Bandwerkes in Muster, Form und Farben, beson- 
ders auch in der Art dasselbe zu tragen, ist nun vor Allem dem 
Charakter, der durch diesen Schmuck gehoben werden soll, anzu- 
passen. Gar leichteste ilatterndes, buntfarbiges oder helles Bänder- 
und Schleifenwerk ziemt sich für jugendliche weibliche Formen, 
für Tanz und Freude, wogegen derselbe Putz bei passender Stim- 
mung wieder umgekehrt den ernsten Pathos, die Gravität des 
Priesters und des Herrschersfhervorhebt. 
Im Alterthume hatte sich der feststehende Gebrauch, durch 
dieses Mittel die Würde der Handlung und der Handelnden 
bei religiösen und höfischen Feiern hervorzuheben, von dem 
Oriente aus überall verbreitet. Die tief herabhängenden, mit 
Troddeln und Schnüren (krossoi) reich verbrämten Kopfbinden 
(Pßmgnathides) der persischen Königsmitra waren in dieser Be- 
ziehung das Reichste und Würdevollste, was die asiatische Hof-
        

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