Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 125 in den Text gedr. Holzschn. und 15 farb. Tondrucktaf
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1666981
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1667997
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Kunst. 
Das 
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fährlichsten Klippen der modernen Kunstindustlie und der ge- 
sammten Künste wurde hier berührt. Nur durch prinzipielles Fest- 
halten an den ewig gültigen Gesetzen des Stiles, durch fleissiges 
Studiren solcher Werke, die dem Ursprunge der Kunst nahe stehen 
und an denen sich das Stilgesetz noch in seiner vollen Naivität 
zeigt, sowie durch-Beobachten desjenigen, was in den Perioden 
höchster Kunstbildimmeus diesen Mtotivefhervorging, kann bei 
diesem Ueberflusse weitlfilllitteln die Schranke des Gesetzlichen und 
Schönen erkannt werden. Genau betrachtet beweist der Unge- 
sehmaek, der mich an diesen Reiehthum knüpft, dass wir wussten 
ihn zu erwerben", aber noch nicht lernten ihn" zu gebrauchen. Wir 
sind des Stoffes noch nicht" geistig Herr geworden und müssen uns 
in dieser Beziehung von Hindu und Irokesen besehämen lassen. 
(Siehe weiter unten und Ineine Schrift: Wissenschaft, Industrie "und 
Kunst. Braunsehvwig. Vieweg, 1852.)  
Assyrlscher 
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