Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 125 in den Text gedr. Holzschn. und 15 farb. Tondrucktaf
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1666981
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1667770
Erster 
Theil. 
Technischer 
{Trspruug der wichtigsten Grundformen, 
Symbole der Baukunst. 
TYPen 
und 
Erstes 
Hauptstück. 
Einleitung. 
Allgemeines. 
Die Kunst hat ihre besondere Sprache, bestehend in formellen 
Typen und Symbolen, die sich mit dem Gange der Culturge- 
schichte auf das mannichfachste umbildeten, so dass in der Weise, 
sich durch sie verständlich zu machen, fast so grosse Verschic- 
denheit herrscht, wie diess auf dem eigentlichen Sprachgebiete 
der Fall ist. Wie nun die neueste Sprachforschung bestrebt ist, 
die verwandtschaftlichen Beziehungen der menschlichen Idioine 
zu einander nachzuweisen, die einzelnen Wörter auf ihrem Gange 
der Umbildung in dem Laufe der Jahrhunderte rückwärts zu ver- 
folgen und sie auf einen oder mehrere Punkte zurückzuführen, 
woselbst sie in gemeinsamen Urformen einander begegnen, wie 
es ihr auf diesem Wege gelungen ist, die Sprachkunde zu einer 
ächten Wissenschaft zu erheben, sogar das bloss praktische Stu- 
dium der Sprachen zu erleichtern und über das dunkle Gebiet 
der Urgeschichte der Völker ein überraschendes Lieht aufzu- 
stecken, eben so lässt sich ein analoges Bestreben auf dem 
Felde der Kunstforschung rechtfertigen, welches der Entwicklung 
der Kunstformen aus ihren Keimen und Wurzeln, ihren Ueber-
        

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