Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 125 in den Text gedr. Holzschn. und 15 farb. Tondrucktaf
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1666981
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1671517
Kunst. 
Textile 
Assyrien. 
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sondern auch in formellem stilistischem Sinne. Diese gestreif. 
ten und zierlichen Stühle, Faltsitze, Schemel, Bettgestelle und 
sonstigen Geräthe Aegyptens entsprechen dem raffinirten Tischler- 
werke, das mit verständigstem Eingehen in die Eigenschaften des 
Holzes vollendet wurde; das Holz tritt hier als die selbständige 
Substanz des Systems, dessen Festigkeit von keinem" andern 
Stoffe und keiner der Tischlerei fremden Technik abhängig ist, 
hervor. So auch sind die Streitwagen Aegyptens zierliche Cabrio- 
lets aus feinstem Stabmetalle. Das Erz und das Eisen haben hier 
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Assyrischer Streitwagen. 
bereits einen ganz neuen Stil hervorgebracht, während in Mesopota- 
mien, wenigstens in formeller Beziehung, noch der ursprünglichere 
Stil der Empaistik herrschend ist und die aus jenen Stoffen ganz 
oder zum Theil bestehenden Gegenstände der getriebenen Arbeit 
und dem Beschläge angehören. Die Streitwagen der Assyrier sind 
desshalb dem Anscheine nach schwerfällige Karren, sie werden 
aber von flüchtigen Bossen rasch und sicher fortbewegt und von 
einzelnen Männern mit Leichtigkeit getragen,  es ist oäenbar
        

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