Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 125 in den Text gedr. Holzschn. und 15 farb. Tondrucktaf
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1666981
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1671464
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Viertes 
Hauptstück. 
tempels zu Syrakus entführt habe, scheint dafür zu sprechen 
dass diese Prachtthüren nur an einzelnen Theilen mit Metall be- 
schlagen waren.  
Auch in Rom gab es viele nach altem Stile nicht gegossene 
sondern mit Metallblech einfach beschlagene Thore. Stilicho er- 
hielt vom Kaiser Befehl die Goldplatten von den Thoren des 
Kapitols zu nehmen, um sich dadurch die Mittel für seine Kriegs- 
rüstnngen zu verschaffen. An der-Sophienkirche in Konstantinopel 
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Thnr der St. 
Sophienkirche 
in Konstantinopel. 
sind einige Thüren noch ganz in antik-asiatischer Weise mit Ein- 
schluss ihrer Verkleidungen und ihrer Bekrönungen ganz mit 
Metallblech beschlagen. Sie geben die deutlichste Idee der Kon- 
struktionsmethode welche in Assyrien und wohl im ganzen Oriente 
des Alterthums herrschend war, wesshalb ich eine Abbildung einer 
solchen Thüre nach Salzenberger hier beifüge. 
Wie noch vlveiter, nämlich in rein dekorativer Beziehung, die 
Tischlerei und das Rahmenwerk auf die Baukunst des Alterthums 
an den Thüreinfassungen der Propyläen und 
und Beispiels; des Vorkommens metallischer 
angeführt. 
des Parthenon. 
Details wurden 
Viele Beweise 
bereits früher
        

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