Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 125 in den Text gedr. Holzschn. und 15 farb. Tondrucktaf
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1666981
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1668561
80 
Drittes 
Hauptstück. 
und den Geschmack, womit die Irokesen und sonstigen Tribus 
Nordamerikas ihre Daehsfelle und Rehhäute mit Federn Darm- 
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saiten, Thiersehnen oder auch mit gesponnenen Fäden zusammen- 
zunähen wissen und wie aus dieser Flickerei ein eschmaekvolles 
7 
buntes Stiekwerk, ein Ornamentationsprlnzlp hervorging, Welches 
"gleichsam die Basis einer eigenthümliehen, leider im Keime er- 
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Schlangen gewirr 
nn der 
Aspis der Athene: 
Museum zu Dresden  
Seite 83. 
stickten Kunstentwvicklung bildet. Gleiches rühmten die Römer 
und byzantinischen Griechen von unseren nbarbarischen" deutschen 
Vätern, die uns in unserer Jugendzeit lächerlicherweise als in rohe 
Felle gewickelte Wilde geschildert worden sind. Sie waren in der 
Kunst der Pelzbereitung, des Gerbens, und besonders des Stickens 
und Besetzens der gegerbten Pelze so geschickt, dass ihre Leder-
        

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