Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in's sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1022115
E 
S 
t 
6 
II 
T 
h 
B 
i 
Von 
den 
historisch - mythologischen Vorstellungen 
christlichen Kunst. 
der 
gß 
GI 
Einleitung. 
Die historisch-mythologischen Vorstellungen werden 
hier genommen im Unterschied der physisch-mythologischen, 
in denen Elemente der Natur als Personen zur Erscheinung 
kommen. 
In zwei Perioden hat die christliche Kunst historisch- 
mythologische Vorstellungen sich angeeignet: nehmlieh 
gleich in ihrem ersten Zeitalter, da sie unter dem Einfluss 
der antiken Kunst entstand, wovon die Nachwirkungen 
bis in die Zeit Karls des Grossen reichen,  und dann 
in jenem Zeitalter seit dem zwölften und dreizehnten 
Jahrhundert, da sie nicht ohne denselben Einfluss sich 
wieder erneuerte. 
1. Der Uehergang heidnischer Vorstellungen in das 
christliche Alterthum lässt sich besonders deutlich an 
den römischen llfilnzeaz verfolgen,  da diese eine sehr 
vollständige Folge und zugleich eine nähere Zeitbestim- 
mung darbieten. Natürlich bedingt unter Constantin dem 
Grosscn der Wendepunkt in der Staatsreligion auch 
eine Aendcrung in den Münztypen: ein Gepräge von 
entschieden heidnischem Bekenntniss, das Bild und die
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.