Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in's sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1022035
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110i Bheims,  wohin es vielleicht während der Revo- 
lution gebracht worden, in der auch (im J. 1794) die 
h. Ampulle zerbrochen ist. 
Von den Denkmälern seit dem zwölften und drei- 
Zßhnten Jahrhundert mit historisch-mythologischen Vor- 
Stellungen, die seitdem in der christlichen Kunst wieder 
mehr und mehr in Aufnahme kommen, wird ebenfalls im 
Zusammenhange besonders die Rede sein (5. 31. ff). 
5D 
Bisherige 
Bearbeitung. 
Der Gegenstand hat eine zusammenhängende Bear- 
beitung bis jetzt nicht erfahren. Nur beiläufig ist davon 
die Rede gewesen. Hauptsächlich sind es die Bildwerke 
aus den Katakomben, die in dieser Hinsicht in Betracht 
gezogen werden. 
Anlass dazu, die mythologischen Bestandtheile dieser 
Bildwerke zu erörtern, war bei ihrer ersten Bekannt- 
machung gegeben. Doch sind die ersten Herausgeber 
der Roma sotlerranea, worin vornehmlich die Sarkophag- 
reliefs und Wandgemälde der römischen Katakomben init- 
getheilt und erläutert werden, Bosio und Aringhi, 
nicht näher darauf eingegangen.  Zuerst hat Buonar- 
roti (1716) in seinen Bemerkungen über einige dort 
gefundene Glasgefässe 1) darauf aufmerksam gemacht und 
dabei auch in einigen älteren Mosaiken und Miniaturen 
mythologische Figuren nachgewiesen. Boldetti?) so- 
 dreizehnten Jahrhunderts, aus der Abteikirche von S. Bemi 
stamme und dass man eine alte Beschreibung davon habe; woraus 
ich schliesse, dass eben jenes von Bergier beschriebene Mosaik 
gemeint ist. 
1) Buonarroti Osservaz. sopra alcuni framm. di vasi antiehi 
di vetro ornati di figure. p. 6. 7. vergl. p. 267. 
2) Boldetti Osservaz. sopra i Cimiteri Lib. l. c. 7. p. 26-29. 
Lib. II. c. 12. p. 465 sqq.
        

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