Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in's sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021932
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also jenen physisch-mythologischen Vorstellungen noch 
diese Personificationen von ethischer Bedeutung zur Seite. 
Da sie aber von der christlichen Kunst producirt sind 
ohne antike Vorbilder und rein in allegorischem Interesse, 
S0 gehört ihre Geschichte in den folgenden Band.  Von 
dem Uebcrgang solcher ethischen Personificationen aus 
dem Alterthum in die christliche Kunst zeigen sich nur 
Wenige Spuren, die am Schlusse dieses ersten Bandes 
zur Sprache kommen sollen. 
Diese verschiedenen Klassen mythologischer Vor- 
Stellungen treten auch in der geschichtlichen Folge nach 
den vorhin bemerkten drei Perioden aus einander, oder 
vielmehr sie wechseln mit einander ab. Der ersten Pe- 
Tißde gehört vornehmlich die erste nebst den wenigen 
Fällen der dritten Klasse an; in der zweiten Periode hört 
die erste Klasse auf und es tritt die zweite ein; in der 
dritten Periode lässt die zweite Klasse nach, aber es ge- 
winnen wieder Vorstellungen der ersten Klasse Raum. 
Beides aber, das Vordringen der historisch-mythologischen 
Vorstellungen so wie das Verschwinden der physisch- 
mythologischen Vorstellungen entscheidet zu Ende dieser 
Periode den Uebergang von der mittelalterlichen zur mo- 
dernen Kunst. 
Die Eintheilung nach diesen zwei oder drei Klassen 
Werde ich im Folgenden zum Grunde legen und diesem 
Gesichtspunkt die andern Eintheiltmgsgründe, zunächst 
den chronologischen, unterordnen. 
Kunstwerke. 
 Ich gebe hier noch eine Uebersicht derjenigen christ- 
lichen Kunstdenkmäler, die in mythologischer Hinsicht ein 
besonderes Interesse in Anspruch nehmen, sofern sie ent- 
weder in ihrer Art einzig sind oder den Anfang einer 
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