Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in's sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1026466
A 
11 
h 
a 
SO 
Von 
den 
Sibyllen. 
Dem bisher erörterten Kreise mythischer Darstellungen 
in der christlichen Kunst schliessen sich endlich noch die 
Sibyllen an, das sind weissagende Frauen der Vorzeit, 
 die insofern für mythisch gelten dürfen, als sie nicht 
in der Wirklichkeit, sondern nur in der Sage existirt 
haben, auch selbst mit Göttern in Verwandtschaft ge- 
bracht sind 1). 
Uebrlgens überschreiten sie nicht das Maass mensch- 
licher Existenz. Und darin haben sie gerade einen dem 
mythologischen entgegengesetzten Character, dass sie, 
obwohl ausserhalb der Offenbarung stehend, dafür ange- 
sehen werden, neben derselben den Einen Gott verkündigt 
und von der Erscheinung Christi und der Zukunft seines 
Reiches geweissagt zu haben. 
Die 
Tradition. 
Als Dokumente solcher Weissagungen hatten die 
alten Christen ihre eigenen sibyllinischen Bücher, die- 
selben, die noch vorhanden und von verschiedenen Ver- 
Im 5. Buch der Orac. 
Schwester der Isis. 
Sibyll. 
die 
nennt sich 
Sibylle eine
        

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