Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in's sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1026459
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Und in unsern Tagen hat das wiedererstandene Hellas 
den aus der Asche emporsteigenden Phönix zum Symbol 
sich gewählt,  wie er auf einer griechischen Kupfer- 
münze vom J. 1828 1) erscheint, über ihm ein Kreuz, 
umher die Inschrift EAAlfiVllfH IIOAITEIA, während 
die Vorderseite im Felde den Namen der Münze (10 Ami-o?) 
enthält und als Umschrift den Namen des Präsidenten 
Kapodistrias. Das griechische Königthum jedoch scheint 
dieses Symbol sich nicht angeeignet zu haben: wenigstens 
ist auf einer Medaille zur Thronbesteigung des Königs 
Otto 2) vom J. 1832, welche vorne den Kopf desselben 
und auf der Rückseite mit der Inschrift Graecia rediviva 
die behelmte Hellas mit Speer und Füllhonl zeigt, von 
dem Phönix nichts zu sehen. 
1) Ein Exempl. im K. Münzkab. zu Berlin.  Dieselbe Vorstellung 
auf einer andern Kupfermünze, auch mit dem Nmnen lboIwE, von 
demselben Jahr in der Reichelschen Münzsamml. in Peters- 
burg Th. IX. S. 489, u. 129. 
2) Die Medaille ist von Voigt; ein Exempl. in Silber im K. Münzkab. 
zu Berlin.
        

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