Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in's sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1026207
in der Hand hält, im Vordergrunde die säugende Wölfin 1). 
Gleichfalls diese Vorstellung unterhalb der Ansicht des 
Constantinischen Triumphhogens enthält eine auf die 
Wiederherstellung desselben geprägte Medaille Clemens XII. 
vom J. 1723 2). 
Aus 
der 
Thierfalbcl. 
Der 
Phönix. 
In allen Fällen, in denen sonst als Element der 
christlichen Kunst eine mythologische Vorstellung er- 
scheint, ist zunächst nur die Kunstvorstellung aus dem 
Alterthum herübergenommen, ohne directe Aneignung 
des darin enthaltenen Mythus, den man entweder dahin- 
gestellt sein lassen mochte, wie bei der Wölfin mit den 
Zwillingen, oder der allegorisch gedeutet wurde, wie bei 
Amor und Psyche, oder in der christlichen Poesie eine 
Umbildung erhielt, wie die Vorstellung vom Charon. 
In einem einzigen Fall aber, der eben dadurch von 
allem Bisherigen sich unterscheidet, hat auch der Mythus 
selbst, so wie die mythologische Kunstvorslellung, schon 
im frühesten christlichen Alterthum Eingang gefunden. 
Das ist die Fabel von dem Phönix 3). 
1) Die erstere in der Goetheschen Samml. zu Weimar, S chueliardt 
Catal. II. S. 95. n. 520. (s. auch die Medaille Clemens IX. das. 
S. 92. n. 477.); beide in der Reichelschen Münzsamml. in 
Petersburg Th. IX. S. 147. n. 973. S. 177. n. 1164. 
z) Beichelsche Miinzsamml. in Petersburg Th. IX. S. 180. n. 1179. 
a) Dieselbe ist neuerdings Gegenstand einer Monographie geworden, 
von Henrichsen De Phoenicis fabula ap. Graecos, Romanos 
et popnlos orientales Comment. P. I. II. Hauniae. 1825. 1827. 
8. Von ihm, als christlichem Symbol haben besonders Suicer
        

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