Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in's sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1025985
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Peterskirche von Antonio Filarete um 1444 sind ausser 
Scenen der Götterfabel, so wie der Geschichte Roms, an 
der Spitze der letzteren die Wölfin mit den Zwillingen 
(s. oben S. 293.), Heroengeschichten angebracht: Phrixus 
und Helle, die Sehlangenwürgung des Hercules und seine 
Kämpfe mit dem Löwen, mit Antäus und mit dem Aehe- 
lous. Wiederum in Parallele mit biblischen Helden er- 
scheinen heidnische Heroen am Sebaldusgrahe von Peter 
Vischer (1519), nehmlich am Fuss des Denkmals an den 
vier Ecken: Perseus mit Schwerdt und Medusenschild, 
Nimrod mit Bogen und Köcher, Hercules mit der Keule, 
Simson mit dem erlegten Löwen und dem Eselskinnbacken ; 
zwischen ihnen an den Seiten die vier Cardinaltugenden 1), 
in folgender Ordnung: 
ä 
e? F aß 
 (Osten) 
Klugheit l MäSSlgkeit 
(p l 
I) 
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S. oben S. 297. Von der Darstellung der Cardinaltugenden in 
der christlichen Kunst wird im folgenden Bande ausführlich 
gehandelt werden.
        

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