Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in's sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021720
XLII 
Insbesondere Hercules: Los trabajos de Hercules von Enrique 
de Villena mit Holzschnitten. Hercules am Seheidewege: Er- 
zählung des Prodicus; 0b in Werken der antiken Kunst dar- 
gestellt; verwandt mit biblischen Vorstellungen; angeführt und 
empfohlen von den ältern Kirelienlehrern; dargestellt in der 
neuern Kunst. Thaten des Hereules, insbesondere der Kampf 
mit den Harpyien als Sinnbild für die Besiegung der Laster.  
4. Darstellung von Herculesthaten ohne die allegorisehe Tendenz: 
in Italien; in Deutschland; Darstellung eines loealen Mythus von 
Spanien aus, die Säulen des l-lercules als Devise Kaiser Karfs V. 
und auf neuern spanischen Medaillen. 
5. Darstellung anderer Heroenmythen: Perseus, die Medusa 
tödtend, die Andromeda befreiend; Phaetouäi Fall.  0 rpheus, 
die Eurydice befreiend; Gegensatz jeder der beiden letzten Vor- 
stellungen zu den erstgedachten Heroenthaten.  Wiederauf- 
nahme eines loealen Mytlius aus der altehristliehen Kunst: 
Romulus und Remus bei der Wölfin; auch in Deutschland 
in kirchlichen Sculpturen, in Italien besonders auf Münzen, später 
auf päpstlichen Medaillen. 
Seite 
der Thierfabel 
Aus 
 446- 
-471 
Der 
Phönix. 
Unterschied von allen übrigen 
Stellungen: directe Aneignung auch 
mythologischen Kunstver- 
des Mythus in der Kirche 
446 
DieSage   . .   .  .447- 
1. Geschichte der Sage im heidnischen Alterthum; der Phönix 
auf ägyptischenDenkmälern und römischen Kaisermünzen. 2. Die 
Sage bei den Juden. 3. Geschichte der Sage bei den Christen: 
ihre Anwendung als Beweis der Auferstehung,  als Analogie 
der Lehre vom h. Geist und von der Person Christi bei den 
Griechen,  als Analogie der Lehre von der Erzeugung und 
der Auferstehung Christi im lat. Mittelalter. 
456 
Im 
Die Kunstvorstellung. 
christlichen Alterthum 
 456- 
461 
i. Fortsetzung des frühem Gebrauchs: der Phönix auf den 
Münzen christlicher Kaiser Sinnbild eines goldenen Zeitalters 
und der Ewigkeit; auf Bleisiegeln. 2. Die cigenlhümlich christ- 
liche Vorstellung: der Phönix mit dem Palmbanm Symbol des 
ewigen Lebens auf Sixrliopllagen; der geistigen Auferstehung 
auf einem Glase; des neuen christlichen Weltaltcrs in Mosaiken. 
2. Seit dem dreizehnten Jahrhundcrt-  461- 
Der Phönix Symbol des neuen christlichen Weltalters in 
Mosaiken des 13. Jahrln; der Phönix mit dem Pelican Symbol 
Christi in Kunstwerken vom 13-17. Jahrh. Der Phönix allein 
seit dem 15. Jahrh. als Bild 1. der Menschwerdung Christi; 
2. des Todes und der Auferstehung Christi; 3. des jenseitigen 
ewigen Lebens und der diesseitigen ewigen Dauer der Kirche; 
4. der Keuschheit und Selbstaufopferung oder auch der Einzigkeit 
auf Denkmünzen; 5. eines wiederhergestellten goldenen Zeitalters 
auf Münzen und Medaillen. 
-471
        

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