Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in's sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1024105
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Verfasser kein Bedenken trägt, mannichthche nlythologische 
Vorstellungen einzumischen. Sie sind aber von dreifacher 
Bedeutung. 
Die geringste Bedeutung, die sie haben, ist die rein 
tropische,  wenn, wie es hier häufig geschieht, Minerva 
für Einsicht oder Nachdenken 1), Venus für Liebe 2) und 
Mars für Kampf 3) gesetzt wird. S0 sind die beiden 
letztem Ausdrücke zusammen in dem Verse gebraucht4): 
non Marte Dionem. 
vincilsque fuga , 
Dahin gehört auch der Name Pegaseische Quelle 5) und 
die Erwähnung der Muse ü), insbesondere bei der Ge- 
legenheit, wo der Dichter von den weltlichen zu den 
göttlichen Dingen übergeht, indem er sich anschickt den 
weiten Weg der Prudentia, nachdem sie allein bis zum 
Sternenhimmel gelangt ist, an der Hand der Theologie 
zu Gott zu beschreiben 7): 
 Si nostram velit- accusare Minervanx I, 6. p. 327. nostra me- 
"diante Miuerva I, 9. p. 331.  Die hlagerkeit der Logik lässt 
erkennen vigilem Minervanl III, 1. p. 345.  Die Arithmetik 
viro sua denudat secreta Minervae (s. v. a. NVissenschaft) VII, 
6. p. 395. 
2) Paris, Veneris decoctus in igne I, 5. p. 326. flammas irae  
Venerisque calorem VI, 4. p. 383. pudor, Veneris dcclinans 
dulce venenum VII, 2. p.391. Veneris praeludia VII, 3. p. 392. 
3') Martis praeludia VIII, 5. p. 403. Discordia sociis infundit. 
Martis amorem Ibid. MarLis amore succensi VIII, 5. p. 404. 
novi discrimina Martis VIII, 6. p. 405. Marti se totunn devovet 
ille IX, 1. p. 407. und öfter. 
4) VII, 2. p. 391. 
5) VII, 5. p. 394: perfundensque virmn Pegasei nectare fontis. 
G) II, 2. p. 335: Musa Blaronis. Ein anderlnal heisst es nur Iingua 
Maronis V, 6. p. 373.  
 V, 5. p. 371. 
        

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