Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in's sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021533
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lßgung auch widersprochen und ihr die Erklärung 
entgegengestellt, es seien die mythischen Stamm- 
eltern des zweiten Menschengeschlechts, Deukalion 
und Pyrrha, gemeint 1). Die andere Vorstellung ist 
der gute Hirte, Welcher gleich dem in der alt- 
christlichen Kunst herrschenden Typus auf antiken 
Denkmälern erscheint: man vermuthet, die Heiden 
hätten das Bild von christlichen Denkmälern ab- 
gesehen 2),  Was übrigens nur eine ganz äusser- 
liche Nachahmung der Figur, ohne Aneignung der 
christlichen Idee wäre; ohne Zweifel aber ist um- 
gekehrt die christliche Kunstvorstellung nach dem 
Muster des heidnischen Typus gebildet (s. unten 
S.  
Schon aus der Mythologie der christlichen Kunst 
ergieht sich ein umfänglicher Stoff für unsere zweite 
Au fg ab e, die Symbolik derselben, welche der zweite 
Band umfassen wird,  da viele mythologische 
Boni. 1697. 4.] Venez. 1825. 8. Vol. I. p. '71 sqq.; neuerdings 
Biittiger Ideen zur Kunstmylhol. Bd. II. herausgegeb. von 
Sillig. S. 380. 540. Creuzer Syulb. und Mythol. 3. Ausg. 
Th. IV. S. 456. 458. 
l) Die erstere Auslegung ist von ihrem eigenen Urheber Bellori 
in Zweifel gezogen, ferner bestritten von Foggini Mus. Cupit. 
l. c. p. 116. Die abweichende Erklärung ist von Panofka 
in d. Annali di Corrisp. arch. T. IV. 1832. p. 81. mit Abbild. 
Tav. C, 1. 
2) Causeus in Bezug auf ein Grabgemälde, Bunsen in Bezug 
auf den Salrkophag in der Villa Illarco Simone, s. unten S. 82; 
eben soxßeugnot IIist. de 1a destr. du [mganisme cn occid. 
T. I. p. 157. not. a.
        

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