Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in's sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021517
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weisen, sowohl solche, die aus dem klassischen 
als die aus dem christlichen Alterthuln stammen; 
ich habe daher öfters dieselben zu Hülfe nehmen 
können 1). 
Jener ideelle Zusammenhang des Heidenthums 
mit dem Christenthum, welcher an Zeiten anknüpft, 
die aller Geschichte vorangehen, enthält eine neue 
Gestalt seit dem Wendepunkt der Zeiten, da das 
Christenthum in seinem geschichtlichen Werden dem 
Heidenthum gegenübertritt. Wie das letztere aller- 
dings Einfluss auf die junge Kirche gewann und 
heidnische Elemente in Leben, Wissenschaft und 
Kunst der Christen abgesetzt wurden, so War auch 
die Möglichkeit einer Rückwirkung gegeben: und 
das ist die dritte Frage, welche aus dem Ver- 
hältniss beider Religionen zu einander noch her- 
vorgeht, die im Folgenden aber ganz bei Seite 
bleibt und hier nur in Einer Beziehung berührt 
werden soll. Es ist nehnilich kein Zweifel, dass 
auch christliche Elemente in die heidnische Religion 
eingedrungen sind, demnächst in Lehre und Leben 
zum Vorschein kommen, natürlich indem sie der 
fremden Denkweise sich unterordnen mussten. Wie 
man zu heidnischer Umdeutung des Christenthums 
geneigt war, davon haben schon Barnabas und 
Paulus zu Lystra an ihrer Person die Erfahrung 
Von Inschriften wird gehandelt S. 44. 83. 95. 
115 f. 128. 129. 159. 160. 188-191. 195. 196- 
u 
106. 110 f. 112. 
-198. 354 f. 356.
        

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