Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in's sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021506
XX 
L. 
das Evangelium denselben zum Ziele fuhrt,  wenn 
eine Frage, die seit der tiefsinnigen Speculation der 
häretischen Gnosis des zweiten Jahrhunderts schwe- 
bend ist, zur Entscheidung gebracht werden soll. 
 Ich habe einige Resultate meiner Studien auf 
diesem Gebiet, so weit von der christlichen Kunst 
aus dazu Veranlassung gegeben war, in den vor- 
liegenden Theil aufgenommen; die vollständigen 
Untersuchungen über die Theologia gentilium, wie 
sie als Nachklang und Wiederum als Vorspiel der 
Offenbarung sich entwickelt, denke ich baldmög- 
lichst mitzutheilen 1). 
Ueberhaupt aber, da es im Folgenden um die 
Kunstideen sich handelt, so wird auch nur, so 
weit dazu in der Kunst Veranlassung gegeben ist, 
auf die in der christlichen Literatur erscheinenden 
mythologischen Ideen eingegangen: nehmlich theils 
um im Einzelnen zu den Kunstwerken Erläuterungen 
zu gehen, theils um den Entwickelungsgang der 
Ideen zu verfolgen. Besonders wichtig für den- 
selben Zweck ist noch eine dritte Klasse von 
Quellen, die zwischen der Literatur und den Kunst- 
denkmälern in der Mitte steht, die Inschräften, die 
gerade für jenes Grenzgebiet ergiebig sich er- 
I) Als ein Specimen dcs urkundlichen Theils derselben habe ich 
die „Erklärung einer stoischen Inschrift" (welche von Welcker 
und Franz für christlich genommen War) gegeben in der Zeitschr. 
für die Alterthunlswiss. Apr. 1845. N0. 40.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.