Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in's sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1023327
zweiter 
Abschnitt. 
Die 
historisch  mythologischen Vorstellungen 
eigentlicher Bedeutung. 
VOII 
eitung. 
Einl 
1. Den Gegensatz gegen den typischen Gebrauch 
mythologischer Kunstvorstcllungen, von denen man zu 
christlichen Ideen den Uebergang machte (wie dergleichen 
bisher in Betracht gezogen sind), würde die Aufnahme 
solcher Kunstvorstellungen bilden, deren heidnischen In- 
halt man als heidnisch stehen liess. 
Es muss freilich Wunder nehmen, wenn mythologische 
Vorstellungen in dem Sinn auf christlichen Denkmälern 
haben Platz finden können. Dies liesse sich daraus er- 
klären, dass allerdings schon frühzeitig nach Erhebung 
des Christenthums zur Staatsreligion und zwar noch im 
vierten Jahrhundert die Spannung desselben gegen das 
Heidenthum von manchen Seiten nachliess: dass heidnische 
Elemente in die Kirche eindrangen, ja manche nur dem 
Namen nach und zum Schein Christen wurden, da äussere 
Vortheile dazu lockten. 
Aber auch ohne solche gesinnungslose Vermischung 
heidnischer und christlicher Religion (die in Kunstver- 
stellangen nur ausnahmsweise wird anzunehmen sein) 
wird jene Uebertragung dadurch erklärlich, erstens, dass
        

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