Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in's sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1023206
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abwechselnd mit diesen, Briarens (der mit den Titanen 
verwechselt zu sein scheint) und die Giganten, Niohe 
mit ihren sieben Söhnen und sieben Töchtern, Arachne, 
von der Pallas in eine Spinne verwandelt, Eriphyle, 
Gemahlin des Amphiaraus, von ihrem Sohne Alkmäon 
den Tod leidcnd, das Haupt des Cyrus, von der Tomyris 
mit Blut gefüllt, und der Fall Troja's 1). Ferner als Zeug- 
nisse bestraften Neides neben Kain die Aglauros, die in 
Stein verwandelt ward 2); und als Gesichte schrecklich 
endenden Zornes neben Hzunan die Philoinele, die in eine 
Nachtigall verwandelt ward, und die Ainata, Mutter der 
Lavinia, die sich erhenkte 3). An die Folgen der Träg- 
heit erinnern einerseits die Israeliten, die vor dein Eintritt 
in das gelobte Land uinkamen , andererseits die mit Aeneas 
ausgezogenen Trojaner, die, in Sicilien zurückgeblieben, 
ruhmlos starben 4). Die Wirkungen des Geizes zeigen sich 
an Achan, Heliodorus (2. Macc.  Sapphira und Ananias, 
so wie an Pygmalion, der den Sichäus, Polymncstor, der 
den Polydorus tödtete, desgleichen an Midas und Crassus 5). 
Die Strafe der Unmdssiglseit wie an der Eva und den 
Hebräern unter Gideon, so an den Centauren, die wegen 
ihres trunkenen Frcvehnuthes auf der Hochzeit des Piri- 
thous von Theseus gezüchtigt wurden 6). Endlich als 
Beispiel unnatürlicher Wollust wird neben Sodom und 
Gomorrha die Pasiphae genannt Y).  Gegenüber stellen 
Vorbilder für die sieben Tugenden sich dar. Voran steht 
jedesmal ein Wort oder ein Ereigniss aus dem Leben 
1) Dante Purgat. XII, 25 
z) Ibid. XIV, 131-139. 
a) Ibid. XVII, 19-39. 
4) Ibid. XVIII, 133-138. 
5) Ibid. XX, 103-117. 
6) Ibid. XXIV, 115-126. 
7) Ibid. XXVI, 40-42. 
Was.
        

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