Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in's sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1023146
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der Donnerer , 
überlegt 1) : 
WOIIH 
die 
(personificirte) 
Klugheil 
quae via  ipsain 
deferet ad Superos arcanaque tecta Tonantis, 
und in der Beschreibung des Empyreum 2): 
hic liabitant civcs Superi [iroeeresque Tonantis, 
und öfter 3), wie auch der Name Superi, der beidemal 
den Engeln gegeben wird, dort ganz geläufig ist 4). Aber 
auch geradezu Jupiter wird Gott einmal genannt 5): 
 invadens penetrale dci thalamumque Tonantis 
consiliumqiie Jovis, 
und es ist von der arx suprevni Jovis die Rede ü),  
demgemäss der Himmel als der Wohnsitz und das Reich 
Gottes auch Olymp genannt wird, indem es von der 
Theologie heisst 7): 
S0 
cui Superum sedes, coeli via, limes olympi, 
extramundanus orbis regioque Tonantis 
tota patent. 
wird auch von Petrarca S) Gott mit dem 
Namen 
1) Alani Anticlaudian. Lib. II. c. 6. Opp. ed. de" Visch. p. 340. 
2) Ibid. V, 7. p. 374. 
3) Ibid. V, 4. p. 370. V, 7. p. 373. VI, 4. p. 382. 
4) Ibid. VI, 1. p. 378. Die Superi im Gegensatz gegen die mor- 
taIes VII, 3. p. 391. Gott heisst Superum genitor VI, 5. p. 384. 
Die Prudentia heisst Superum germana und dei (ilia VI, 7. 
p. 386. Der neue mit allen Tugenden ausgerüstete Mensch heisst 
Superum beata progenies VIII, 6. p. 405. 
5) Ibid. V, 4. p. 370. Vergl. V, 5. p. 371. 
ü) Ibid. V, 4. p. 371. 
7) V, 4. p. 369. sq.  S0 auch civis olympi exulat ejectus IV, 
5. p. 362. tellusque Iocum concedet olympo V. 5. p. 381. fulgur 
olympi VI, 2. p. 380. {Iammantis olympi rectorem (von dem 
Worte Gottes, welches Fleisch geworden ist) VI, 2. p. 381. 
jam terram vestit olympus IX, 8. p. 415.  
8) Petrarc. Sonett. 207 und 132.
        

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