Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in's sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1023029
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auch die Parabel vom Säemann, ohne die mythologigche 
Beziehung, als ein rein aus derNatur hergenoiximenes 
Bild, im christlichen Alterthum niemals zu einer Kunst- 
Vorstellung benutzt ist. 
liercules. 
Zu der andern Klasse von Typen, im Unterschied 
von den eben genannten, die auf die Segnungen des 
Friedens sich beziehen, gehören solche Heroen, die ihrer 
Heldenthaten wegen gefeiert sind. 
Unter diesen würde Hercules voranstehen, dem man 
im christlichen Altertlium, wie in neuerer Zeit verschie- 
dentlich eine typische Bedeutung beigemessen hat,  
nicht allein in Beziehung auf den Simson und Jonas, 
sondern sogar auf den Apostel Petrus, vielleicht auch 
auf Christus selbst. Doch lässt sich dieser Typus in 
christlichen Kunstvorstellungen nicht nachweisen. 
l. Erstens nehmlich findet sich in der Grabschrift 
eines fünfjährigen Mädchens, wie es scheint aus Arabien 1), 
1) Bei Osann. Syllog. p. 404, 7.: 
[T175 ßlgrrßiczg] 
311611 näws iTE-rm .4.  
[Zsviga Hvyrhng Znvo(ßi)- 
ov Lunuuäu C. rzmi 0115-] 
117; 117g nölew; NIÄCJOU. 
 credo 
quia redemt(or) 
 r(e)su(rgit) 
"Hgaxksl 029111715121. 
Die eingeklanlmerten Zeilen finden sich zwar nicht bei Osann; 
aber in einem andern Exemplar der Inschrift, welches Mont-- 
faucon Antiq. expl. T.V. p. 70. Pl. XXXI,  und authentisch 
na'ch dem in Aquileja befindlichen Denkmal Bertoli Antich. 
d'Aquil. p. 335, 485., so wie nach ihm Muratori Thes. 
Bei 
Osann.
        

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