Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in’s sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1028289
auf Kunstdenkmälern in menschlicher Gestalt erscheinen,  
ganz ähnlich, wie auf den eben erwähnten Münzen sie 
den Jupiter umgeben,  um Christum als den Herrn 
der Welt zu verkündigen. 
Vom 
neunten 
bis in's 
dreizehnte Jahrhundert. 
Dies ist das Zeitalter, in welchem die persönliche 
Darstellung von Himmel, Erde und den Elementen herr- 
schend ist. Sie erscheinen als Schauplatz, wie als Zeugen 
der grossen Thaten Gottes. Es werden theils die Grenz- 
punkte des gegenwärtigen Weltlaufs, Schöpfung und 
jüngstes Gericht, in solcher Umgebung vorgeführt; ins- 
besondere aber das Erlösungswcrk, die Hauptepochen des 
Lebens Jesu, Geburt und Taufe, vornehmlich seine Kreu- 
zigung und Verherrlichung. Wenn die neuere Kunst 
diesen Scenen einen landschaftlichen Hintergrund leiht 
durch Mittel, über welche die mittelalterliche Kunst noch 
nicht zu verfügen hatte; so dienen hingegen die Personen, 
welche diese als Zeugen hinstellt, dazu, dem engen Rahmen 
einer Gegend des palästinensischen Landes jene Ereignisse 
zuentrücken, ihre die ganze Welt umfassende Bedeutung 
ahnen zu lassen. 
Den Denkmälern des Abendlandes, welche diese Vor- 
stellungen enthalten, reihen sich am schicklichsten die 
der griechischen Kunst an, auch wenn sie in einer viel 
spätern Zeit ausgeführt sind. Denn dieselbe ist Jahr- 
hunderte stehen geblieben, und die Erfindung ihrer hier 
in Betracht kommenden Malereien gehört gewiss auch 
keinem spätern als diesem Zeitalter an. 
Himmel, 
Meen 
Erde und 
Nicht 
nxan sieht 
immer sind 
auch Himmel 
alle 
und 
drei 
Erde 
Personen verbunden: 
oder Erde und Meer
        

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