Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in’s sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1028201
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cyra Y), welche von christlicher Frömmigkeit nicht ferne 
ist; „de1n grossen Vater gehorsam, heisst es von der Ver- 
storbenen, lass' ich den Leib zwar auf Erden"  
gf nsmäaiau däluoe; yäv 3712 1.901165, äg 0371215131711, 
15mm, wir yuvlriu d" ääavdnyv Flalov. 
In diesem Sinn hat auch die Kunstrorstellung der 
Erde auf heidnischen Grabmälern zuweilen eine Stelle 
gefunden. So erscheint neben Mercur, dem Führer der 
Seelen, Gäa als unterirdische Göttin, beide mit Nalnen 
bezeichnet, auf einem griechischen Grabmonument im 
Museum zu Verona  Besonders denkwürdig ist eine 
Gruppe im Museum Chiaramonti zu Rom 3): der Todes- 
genius, ein nackter Jüngling mit trauriger Gebehrde, über 
der liegenden Figur der Erde, die mit Diadem, nacktem 
Oberleib, das Füllhorn in der Linken gebildet ist; sie 
blickt auf eine mit Todtenblumen begränzte Larve neben 
ihr, welche die der Erde übergebene menschliche Hülle 
andeutet, nach der ein schwebender Amor, der Genius 
des Verstorbenen, gewandt ist. Vielleicht gehört hierher 
auch ein Sarkophagrelief im Louvre 4) mit einer Portrait- 
Und die Inschrift zu Rom bei Jacobs Anthol. Palat. Append. 
n. 332. v. 4. p. 862: 
P17; (du ngöaäie yöuo; ynräga Faizw 3km. 
Eine andere (nur handschriftlich erhaltene) Grabschrift, eben- 
falls, wie es scheint, aus Rom bei Jacobs l. c. T. I. p. 413. 
n. 371. liingl. an: 
P17 luev zal yrinyg xzxhjdzsrm Fii ys xallainru 
zai växw. m? xsizlng 1702 xägäwiägr]. 
l) Zuerst herausgegeben von Boeck h Corp. Inscr. n. 1907. bb. 
in Addend. T. II. p. 987. v. 5. 6. 
2) Maffei Mus. Veron. p. LI. n. 9. und p. LVII. O. Jahn an 
dem (S. 50. A. 6.) angef. O. S. 162. 165. Taf. IX. Fig. 3. 
a) Platner Beschreib. Rom's II, 2. S. 81. n. 653. vergl. S. 4 f. 
Abgeh. bei Gerhard Ant. Bildw. S. 336. Taf. XCIII, 1. 
4) Clarac Musee de sculpt. T. II. p. 787. Pl. 192. n. 789 (352). 
falls man nicht bei der Erklärung stehen bleiben will. dass
        

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