Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in’s sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1028103
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desselben 1), Bacchus in einem bacehischen Zuge 2), Venus 
im Urtheil des Paris 3), desgleichen Isis 4). Auch Ceres 
und Pluto tragen das über dem Haupt sich wölbende Ge- 
wand beim Baube der Proserpina 5): und bei eben der 
Gelegenheit, so wie den Wagen der wiederkehrenden 
Proserpina leitend eine Hore 6), hier nur als Zeichen 
des raschen Zuges.  In der Regel aber bezeichnet 
jenes bogenförmige Gewand die der Natur gebietenden 
Gottheiten. Insbesondere ist es theils den Goltheiten 
des Meeres eigen 7), zumal bei Nereidenziigen auf Sarko- 
phagen; theils den Luft- und Lichtgottheiten:  und 
so kommt es der Venus noch zwiefach als marina S) und 
 Bartoli Colonna Trajana Tav. 18. d'Aginc. Pin. Tav. XIV, 1. 
2) Auf einer Sarkophagplalte in Rom, Visconti Mus. Pio-Clement. 
T. V. Pl. VII. Beschreib. Roms II, 2. S. 151. n. 80. Ebenso 
Bacchus (nicht Venus) von Psychen gezogen auf einem Kamen 
zu Neapel, Mus. Borbon. Vol- IV. Tav. 39. Gerhard u. Pa- 
nofka Neapels ant. Bildw. Th. I. S. 407. O. Jahn Archäol. 
Beitr. S. 187. 
3) Relief der Villa Ludovisi, Beschreib. Boms III, 2. S. 581. 
4) Auf einer Ara in Rom, Visconti Mus. Pio-Clement. T. VII. 
Pl. XV. Beschreib. Roms II, 2. S. 250. 
b) Sarkophag zu Florenz, B. Galler. di Firenze Ser. IV. V01. III. 
Tav. 152.; desgl. in der Antikensammlung des Lustschlosses 
C-attajo im Besitz des Herzogs von Modena, Braun Ant. 
Marmorw. Dec. II. S. 20. Taf. IV. 
G) Das erstere Belief im Palast illlattei, Beschreib. Roms III, 3. 
S, 525. u. Anm.; das andere in Wilton-I-Iouse b. Gerhard Ant. 
Bildw. S. 400. Taf. 310. vergl. Welcker Alcad. Kunstmus. zu 
Bonn 2. Ausg. S. 112. zu n. 337. 
7) S. Pin. dlErcol. T. V. p. 69. not. 3. 
S) Venus in einer Muschel, Gem. in Herculanuln, Pitt. d'Erc0l. 
T.IV. p. 12. 'l'av. III. Venus Euplöa auf einem Schilfe stehend 
(wo der über ihrem Ilaupt sich wölhende Schleier glücklichen 
Fahrwind andeuten) auf einer antiken Paste im K. Museum zu 
Berlin, Tölken Erkl. Verzeichn. Kl. III. n. 414. S. 135.
        

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