Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in’s sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1034590
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hat dieselbe aus der Zeit ihrer unbestrittenen Herrschaft 
einen reichen Anbau ethischer Personificationen aufzu- 
weisen, welche von ihr selbständig erfunden sind oder 
doch dem christlichen Gedanken sich unterordnen. In 
solcher Erfindung macht das neunte Jahrhundert Epoche, 
seit welchem das ganze Mittelalter hindurch in einer 
grossen Reihe von Miniaturen, nicht minder in andern 
Kuustdenkmälern, wie Mosaiken und Sculpturen, die Ent- 
wickelung und der Zusammenhang der hierher gehören- 
den Kunstvorstellungen sich verfolgen lässt. 
Da hierin aber ohne mythologische Beziehung, auch 
ohne Abhängigkeit (wenn auch nicht ohne Anregung) 
vom Alterthum die eigenthümliche Symbolik der christ- 
lichen Kunst sich darstellt, so bleibt die Entwickelung 
jener Motive im Zusammenhang dieser gesammten Sym- 
bolik dem folgenden Bande vorbehalten. '
        

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