Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in’s sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1032250
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Verfasser eines Gedichts über die Winde l), ist nun auch 
auf das Mittelalter übergegangen,  weshalb sie eben 
hier näher erörtert werden ist. Die mittelalterlichen 
Namen aber der Winde sind diese: 
IS 
Circius 
Thrascl: 
Septentriu 
s. Apurclius 
 
Aquilo 
Vs. Bureas 
Conls s. 
Argestes 
(Vulturnus) s. 
Caecias 
Zephyrus s. Favonius  
 Subsolaizzzs s. 
Apeliufes 
Africus s 
Lihs 
Eurus 
Libonutus 
Austroafricus 
(i) 
Auster 
s. N olus 
Euroauster. 
Zwar ist noch Cosmas Indicopleustes, der die Erde für 
ein längliches Viereck hielt, bei den vier Weltgegenden 
stehen geblieben; indem er jene Stelle des Ephorus mit- 
theilt in seiner nchristlichen Topographie" (wodurch dies 
Bruchstück uns erhalten ist), erklärt er seine Zustimmmung 
zu den Worten und der Zeichnung desselben als überein- 
stimmend mit der heiligen Schrift?) Johannes Damascenus 
aber beschreibt die zwölfstrahlige Windrose 3) und zwar be- 
Stimmt er die vier Mittelwinde, welche dem Ost- und West- 
punkt zunächst wehen, (gemäss der vorhin nachgewiesenen 
Construction) durch die Punkte des Horizonts, in denen die 
Sonne in den Solstitien auf- und untergeht. Bei den La- 
ißinern giebt schon Isidorus die lateinischen und griechi- 
SC-hcn Namen und im Allgemeinen die Richtung der 12 
I) Burmann Anthol. lat. Lib. V. epigr. 114. T. II. p. 386-391. 
Wernsdorf Poet. lat. mi_n. T. V. P. 1. p. 524-532. Vergl. 
Areval. zu Isidor. T. I. p. 666 sq. 
2) Cosm. Indicop l. Topogr. christ. Lib. II. p. 148. b. 149. b. 
ed. Montfauc. 
a) Joh. Damasc. De fide orthod. Lib. II. 0. 8. p. 169.
        

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