Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in’s sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1031718
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Schwerfälligkeit, mindestens die Unklarheit dieser Allegorie 
nicht ungerügt geblieben.  Von anmuthiger Klarheit 
und hoher poetischer Schönheit aber ist eine Composition 
des Meisters Cornelius auf der Medaille 1) zu Ehren 
des silbernen Hochzeitsjubiläum des Königs und der 
Königin von Preussen, am 29. Nov. 1848: Eros eine 
edle Jünglingsgestalt mit dem unverwelklichen Kranz auf 
dem Haupt und einem Stern über demselben, in der linken 
Hand den Bogen führend, hält mit der Rechten den ge- 
fesselten Chronos nieder, der als ein geflügelter, bärtiger 
Greis mit der Sense erscheint. Denn wie mächtig auch 
die altersgraue Zeit sei, die alles vor sich niedermäht, 
über die vom Himmel stammende Liebe hat sie keine 
Gewalt: diese überwindet weit und bleibt in ewiger 
Jugend. 
1) Geschnitten 
Berlin. 
VOII 
Fischer; 
Abgüsse 
in Eichler's Kunstanstalt zu
        

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