Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in’s sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1030470
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Beziehung auf alt- und neutestamentliche Ereignisse (wo- 
von noch besonders die Rede sein wird); darauf folgt 
als Grund die physische Erklärung und zuletzt eine figür- 
liche Deutung auf sittliche Zustände, meist Tugenden, 
aber auch Laster 1). 
Die 
Kunstvorstellung" 
der 
Sternbilder. 
i. Die Sternbilder des Thierkreises, welche auf antiken 
Denkmälern einzeln häufig 2), nicht selten auch insgesammt 
als ganzer Thierkreis 3) vorkommen, lassen sich in der 
altchristlichen Kunst nicht sicher nachweisen. 
Zwar ist ein metallenes Armband, auf dessen äusserer 
Seite die zwölf Zeichen des Thierkreises eingegraben 
 Z. B. p. 45. b. Figura: (äz-vnini inter sidera positi illos in 
ecclesia designant, qui gemina dilectione repleti observant quod 
dictum est! diliges dominum deum tuum ex toto corde tuo GI 
proximunl tuum sicut te ipsum. 
2) Kop p Palaeogr. crit. T. III. p. 327. 
3) Das Denkmal zu Igel enthält an der Nordseite im Giebelfeld 
den Sonnengott von vier Bossen gezogen und als Hauptbild im 
grossen Felde unter dem Fries den Thierkreis mit seinen zviriilf 
Bildern. Derselbe findet sich auf dem lilithrzisdenkmal von 
Hecldernheiix: im Museum zu Wiesbaden, s. oben S. 120. Anm. 6. 
Von Nlünzen mit dem Ihierkreis, in dessen Mitte Jupiter 
thront. und von Gemmen mit den? Tllierkreis, in dessen Mille 
Pan die Flöte spielt, s. oben S. 64 f. 255 f. Zwei Onyxe mit den 
zwölf Zeichen des Thierkreises, in deren Mitte die Sonne, bei 
Gori Mus. Florent. T. II. p. 141. Tab. LXXXVIII. lig. 1. 2. 
Eine antike Puste mit den zwölf Zeichen des Thierkreises. nach 
der Ordnung des römischen Jahres, in deren Mitte die W'öllin 
mit Komulus und Remus unter dem Feigenbaum, in der K. 
Gemmensamml. zu Berlin Kl. V. n. 83. Tölken Erkl. Verzeichn. 
S. 320.  S. übrigens Kopp l. c. p. 327 sq. O. Müller 
Handb. der Archäol. der Kunst S. 400. A. 5. S. 651. Lersch 
in den Jahrb. des Vereins von Alterthumsfr. im Rheinlande 
H. IV. S. 165 1'. 167.
        

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