Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in’s sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027606
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Seite 
1. Bis zum achten Jahrhundert . . . . . . . . 592-628 
Verhalten zu der antiken Kunstvorstellung. 1. Abwehr der 
heidnischen Cultusbilder:  in der griechischen Kirche Zerstörung 
der Tempel der Stadt-Tyche oder Verwandlung derselben in Kirchen. 
In der lateinischen Kirche: zu Carthago Verwahrung des Augustinus 
wider die Theilnahme der Christen an heidnischen Mahlzeiten zu 
Ehren des Stadlgenius; zu Rom heidnischer Cultus der Roma und 
dessen Bekämpfung durch Prudentius. 2. Zu Constantinopel: Er- 
richtung von Tychehildern durch Constantin d. Gr. und Verehrung 
derselben bis auf Theodoslus d. Gr. Fernere Erhaltung dieser Bil- 
der und Aberglaube an ihre Macht. 3. Personilication von Städten und 
Ländern bei den Kirchenschriflslellern. 4. Dieselbe auf Denkmälern 
einestheils nach antikem Herkommen. Im 4. JuhrlL: die Figuren 
von Rom und Cnnstantinapel auf Kaisermünzen; von Cäsarea in 
einem Edelstein; der Hauptstädfe des römischen Reichs in Rund- 
werken und in einem Miniaturbilde. Die Figuren der Provinzen 
alsAmtszeichen in der Notitia dignitatum aus dem Anf. des 5.Jahrh. 
5. Ferner im 5. u. 6. Jahrh.: Städtcliguren auf Kaiser, auf ost- 
gothischen und vandalischen Münzen; auf Consulardiptychen. Ein 
Mosaikbild und eine toga picta. 6. Anderntheils die Personiücation 
von Ländern und Städten in biblischen Scenen: Aegypten und die 
Wüste beim Auszug der lsraelilen auf Sarkophagen; Städte aus der 
Geschichte des Josua in Miniaturen 7. Jahrh. 
2. Vom neunten bis zum zwölften Jahrhundert . . 628- 
1. Nachbildung alter Cultushilder: Statuen des Stadtglücks zu 
Constantinopel. Die Sage von Statuen der unterworfenen Völker 
mit Glocken am Halse zu Rom. 2. Weltliche Darstellungen: die 
Figuren von Städten und Ländern in Handschriften des 9. u. 11. 
Jahrh. 3. Biblische Darstellungen: die Figur der Wüste beim Aus- 
111g der Israeliten und die Figur Babels in Handschriften des 
10. u. 12. Jahrh. 
4331 
dreizehnten his zum sechzehnten Jahrhundert 637- 
Vom 
-657 
1. Weltliche Darstellungen des 13. u. 14. Jahrh.: Städteiiguren 
in einer Strassencharte; die Buma in einer Handschrift des Sachsen- 
spiegels, auf römischen Münzen, auf einer Fahne und in Gemälden 
des Cola di Rienzo. 2. Kirchliche Denkmäler vom 14-16. Jahrh.: 
besonders die Roma als heidnisch, christlich und antichristlich in 
Frescobildern, Reliefs und Miniaturen; Städte und Provinzen auf 
Grabdenkmälern. 3. Weltliche Darstellungen antiken Inhalts im 
15. und 16. Jahrlm: Slädteiiguren aus dem Herocnkreise und aus 
der römischen Geschichte. 4. Weltliche Darstellungen aus der 
Gegenwart im 15. u. 16. Jahrh.: a) Figuren von Städten und Län- 
dern in Gruppen mit dem Ausdruck der Unterwerfung, Begrüssung, 
des Hülfesuchens. b) Einzelne Figuren von Städten (Venetia, Fio- 
renza). Ländern (Germania) und Welttheilen in Gemälden und 
Seulpturen von Bronze, Silber, Elfenbein;  Städteiiguren auf 
Münzen, namentlich der Mediceer (Fiorenza), Kaiser Kax-Ps V. und 
der Päpste (Roms als Amazone und als Pallas).
        

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