Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in’s sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1029993
ÜIJI 
hunderts (s. vorhin S. 233.) übereinstimmen, beschrieben 1). 
Solcher Kalender können hier namhaft gemacht werden 
die augsburger von 1481, 1483 und 1495 2), ein Kalen- 
der von Erfurt 1505 3), Zürich 1508 4), Strassburg 1518 5) 
und einer von Basel 1521 6). 
Endlich gedenke ich noch der Malereien al sgrafiito 
an einem Hause zu Eggenburg in Unterösterreich vom 
J. 1547 Y), in welchen unter anderm auch die sieben 
Planetengöttei- dargestellt sind: jede dieser Figuren ist 
mit ihrem Namen versehen und einer Beschreibung 
ebenfalls in vier Versen, die aber von den Versen in 
den gedruckten Kalendern abweichen S). Diese Vorstel- 
lungen ordnen sich einem biblischen Bilderkreise unter, in 
 Z. B. Saturn mit den Versen: 
Alt und kalt hitzig und unrain 
Hass und Neyd ich auch main. 
Also seynd meyne Kind, 
Die under mir geboren sind. 
Diese Beschreibungen stimmen in "allen nachstehend benann- 
ten Kalendern überein, mit Ausnahme des Kalenders von Zürich 
1508, der statt dessen eine ausführlichere Schilderung in 
Prosa giebt. 
E) Der erste gedr. von Joh. Blaubirer, der andere von Joh. Bäm- 
ler, beide ohne Seitenzahlen und Signaturen,  der dritte von 
Ilans Schönsperger, Bl. E. VII. rect. if. 
a) Gedr. von Wolfg. Schencken, Bl. E. IV. vers. il. 
4) Gedr. durch Hausen am Wasen, Bl. L. I. vers. ff. 
b) Bl. E. III. rect. (f. 
a) Bl. F. II. rect. ll".  Alle diese Kalender sind in der K. Biblio- 
thek zu Berlin. 
7) v. Sack en in d. Quellen und Forschungen zur vaterländischen 
Geschichte, Literatur und Kunst. Wien, 1849. 40. S. 309 f. 
a) Z. B. bei Saturn: 
Harig nervig alt uü kalt 
Hinckend stinckent ungestalt 
Bin ich und ale meine kindt, 
Die under mir geborü sindt. 
Saturn
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.