Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in’s sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027518
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dieselbe Auffassung auch in Stalfeleigemälden, 16. Jahrh. Dagegen 
mythologische Auffassung in der Poesie, bei Sannazar. Die Kreu- 
zigung ohne Sonne und Mond im 16. Jahrh. Ausnahmsweise mit 
denselben im 17. Jahrh.  Sonne und Mond in einem Gemälde der 
Kreuzabnahme und in einem Sculpturwerk der Beweinung Christi, 
beide 16. Jahrh. 3. Seltenere Vorstellungen: Sonne und Mond bei 
Christus in der Herrlichkeit, 13. u. 14. Jahrh.; Maria auf dem 
Monde stehend, angethan mit der Sonne und ohne dieselbe, 14. u. 
15. Jahrln, umgehen von Sonne und Mond, 16. Jahrh.; Sonne und 
Mond bei Christus als Weltrichter, 13-16. Jahrh.; bei Gott Vater, 1 
der den Gekreuzigten in den Armen hält, 16. Jahrh.  Die Sonne 
in Bildern des h. Christoph, 15. Jahrh. 4. Der Sonnengott und 
die Mondgöttin in den Planetenfolgen, 15. Jahrh. (Das Sonnen- und 
Mondgesicbt in Kalendern, 16. Jahrh.) Auf Medaillen des 16. u. 
17. Jahrh. Archäologische Schilderung der Mondgöttin von Annib. 
Caro. 
 Planeten . .  .  . . . . . . . . .199-276 
Eintheilung.  . . . . . . . . . . . . . .199-2ÜÜ 
I. Natur und Namen der Planeten . . . 199-215 
l. Objective Anerkennung der Planetennamen durch Erklärung 
der Planetengötter für Dämonen (Tatian, Tertullian). 2. Lehre von 
der Beseelung der Gestirne (Plato, Philo, Origines) und Verketze- 
rung derselben in der griechischen Kirche. 3. Lehre von der Be- 
wegung der Planeten durch Engel, im christlichen Alterthum (Phi- 
lastrius, Theodorns Mops, Cosmas) wie in der mittelalterlichen 
Theologie (Thomas Aq., Johann Gerson) und Poesie (Hugo v. 
Trimberg, Dante). 4. Demnach subjective Erklärung der Planeten- 
namen in der lateinischen Kirche (Augustinus, Isidurus, Vinceiltius 
Bellov); Bedeuisainkeit derselben bei Dante. 
ll. Die Kunstvorstellung der Planeten 215-245 
Sternendienst bei den Israeliten. Ursprünglich nicht in dem 
Naturdienst der Griechen und Römer. Giitterbilder der Planeten 
seit der Kaiserzeit  .   .  . . . . . . . . 215-22Ü 
1. Im christlichen Alterthum . .  . .  . 220- 
Sternendienst bei gnoslischen Partheien des 2. Juhrb. (Ophiten, 
Valentinianer). Die Plalnctenkrcise auf der Tafel der Ophiten; die 
Planetenzeichen auf einem Denkmal zu Milet. 
.323 
2. Vom neunten bis zum vierzehnten Jahrhundert 223- 
Planetentafel Kax-Ps des Gr. und die Kümlinischon Bücher. Die 
Plüllßlen 1- als Göttcrhilder bei astronomischen Texten, inllandsullr. 
des Arahis 9-11. Jnhrh. 2. Unpersönlich, allenfalls als Köpfe, 
im christlichen Kalender und Cumputus 12- Jilllfh- Plßnßlenßgllfß" 
ausnahmsweise an einer Kirchenthür 14. Jilllrh- 3- Bßlßiclnnung 
der Planeten durch Sterne oder Kreise in 9611131541" d" Sdlöllfllng 
13. und 14. Jahrh. 
-22s
        

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