Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in’s sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027443
liche Kunst, die Naturerschoinungen (deren selb- 
ständige Darstellung in jener Zeit nur ausnahmsweise 
vorkommt) abzubilden. Also sind es zugleich 
die Thatsachen der Offenbarung, vornehmlich der 
evangelischen Geschichte, deren Kunstvorstellun- 
gen hier, obwohl nur um jener Beiwerke willen, 
zur Erörterung kommen. 
Die künstlerische Darstellung dieser Thatsachen 
um ihrer selbst Willen, so weit sie eine symbo- 
lische ist, wird der Gegenstand des folgenden 
Bandes sein. Die bisherige Betrachtung verweilt 
im Vorhof der Heiden,- darnach treten wir in das 
Heiligthum des christlichen Glaubens selbst ein, 
dessen Gedanken fast anderthalb Jahrtausende die 
Kunst beherrscht haben. Diese Folge enthält den 
Grund, weshalb hier die christliche Kunstmytho- 
logie der christlichen Kunstsymbolik vorangestellt 
ist: da die christliche Kunst aus der antiken her- 
vorwächst, so musste zuvörderst die Ein- und 
Nachwirkung der antiken Kunstideen und der Zu- 
sammenhang mit dem klassischen Alterthum auf- 
gewiesen werden,  um darnach die neue Schöpfung, 
welche durch das Christenthum in der Kunst her- 
vorgerufen ist, in ihrem ganzen Umfang 
ihrer Begrenzung würdigen zu können. 
wie 
in
        

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