Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in’s sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027431
platzes göttlicher Gedanken, der Natur und Welt: 
da werden keine in's Ganze und Grosse gehenden 
Resultate gewonnen ohne die Mikroskopie der Be- 
ohaehtungen, der auch das einzelste und kleinste 
nicht zu geringfügig ist. Aber auch das Gebiet 
der Kunst und zumal der christlichen Kunst schliesst 
eine Welt von Gedanken ein, der mit derselben 
Sorgfalt nachgegangen werden sollte. Bei einem 
solchen Detail aber ist es nothwendig, die Kunst- 
ideen einzeln nach dem geschichtlichen Zusammen- 
hang der Denkmäler ununterbrochen zu verfolgen; 
wogegen bei einer Eintheilung des Ganzen nach 
Perioden jede Kunstvorstellung an drei bis vier 
oder mehr Stellen hätte vorkommen müssen, Wodurch 
der Stoff zersplittert und entwerthet worden Wäre. 
Indem nun in diesem Theil die einzelnen phy- 
sisch-mythologischen"Kunstideen durch alle Zeiten 
verfolgt 
werden , 
richtet 
sich 
die 
weitere 
Einthei- 
lung vor allem nach dem biblischen 
welchen das christliche Alterthum und 
Inhalt, an 
das Mittel- 
alter 
Denn 
ihrer 
hindurch jene Kunstvorstellungen anknüpfen. 
noch dachte man nicht daran, die Natur in 
Isolirung aufzufassen; sie erschien überall 
im 
Lichte 
der Oßenharung Gottes, 
und 
Illlf 
im 
sammenhang 
mit 
derselben unternahm es 
die christ-
        

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