Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mythologie der christlichen Kunst von der ältesten Zeit bis in’s sechzehnte Jahrhundert
Person:
Piper, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1027426
VIII 
Folge aber aufgenommen meist als bedeutungslos 
verschwinden Würde. Sodann indem auch bei den 
einzelnen Kunstideen in beiden Theilen die Ein- 
theilung nach Perioden so hervorgehoben ist, dass 
wer das Gleichzeitige durchgehends beisammen haben 
will, im leichten Ueherblick dies erlangen kann. 
Dass aber doch die Sacheintheilung zum Grunde 
liegt, konnte nicht allein nach dem Zweck des 
ganzen Werks, sondern auch der Lage der Sache 
nach nicht anders sein,  wovon jetzt, nach Er- 
scheinen des zweiten Theils, auch die abweichend 
Urtheilenden, wie ich hoffe, sich überzeugen wer- 
den. Denn es ist nicht die Absicht, nur den Ent- 
wickelungsgang der christlichen Kunstmythologie 
vor Augen zu stellen (was man kürzer haben 
könnte), sondern zugleich und vornehmlich eine 
monographische Bearbeitung der einzelnen Kunst- 
ideen zu gehen. Das letztere erscheint auch vor 
allem erforderlich zu einer Zeit, da man noch am 
Anfange dieser Studien steht, - während in der 
klassischen Archäologie durch vielfache Monogra- 
phieen einer zusammenfassenden Darstellung vor- 
gearbeitet ist. Es verhält sich mit der Erforschung 
dieses Gebiets menschlichen Denkens und Schaffens 
ähnlich wie mit der Erforschung des grossen Schau-
        

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