Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger
Person:
Schultz, Alwin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1000521
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1001478
Helmdecke. 
von Pfauenfedern gesteckt werden können; das kann unmöglich eine Stolf- 
binde gewesen sein. Auf dem Siegel, das König Albrecht I. noch als 
Herzog von Österreich führte, ist er dargestellt mit einem geschlossenen 
Helme, der von einem Kronreifen oben umspannt ist; von dieser Krone 
wird der Pfauenstutz umschlossen (Mitth. d. k. k. Commission X1, 137). 
Für einen Kronreif, der ausgezackt und mit Laubwerk verziert ist, möchte 
ich die Waele ansehen. Auch sie wird mit Schnüren festgebunden. 
Aus der angeführten Stelle des Ulrich von Lichtenstein geht her- 
vor, dass man zur Zier auch zuweilen bunte Tücher um den Helm- 
schmuck wand. Wie schon früher geschildert worden ist (I, S. 470 ff), 
schenkten die Damen öfters ihren begünstigten Verehrern Tücher, 
Schleier, Ärmel, welche die Ritter dann auch an ihren Helmen be- 
festigten. Aber es währt noch lange, bis die Helmdecken wirklich 
in Gebrauch kamen. Die von San Marte (p. 79) citirte Stelle im Lan- 
zelet (4438 ff.) gehört gar nicht hierher, da hier der Kopfputz eines
        

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