Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger
Person:
Schultz, Alwin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1000521
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1001348
Helm. 
Nnsonband. 
funden, aber neben diesen neuen Erzeugnissen der Waifenschnliedekunst 
tragen die älteren Herren noch ihre nunmehr altmodischen Helme, 
brauchen manche Unbemittelte, was sich bei ihren Vorfahren be- 
währt, was sie von den- Ä 
selben ererbt haben. Der W xf  
ältere Helm umschliesst jLg 3x1 
nicht (las ganze Haupt,  l y 
sondern reicht nur bis zur w  _ 
Stirn und lässt denHinter- y 1  j 
kobf und Nacken gänzlich y)  X5  
frei. Letztere waren, wie  l 
wir gesehen, durch das Z j (j  4, 
Hersemer gedeckt; den 
unteren Theil des Ge- y x 
sichtes bis zur Nase um-  f x. 
schloss die Ventaille. Bloss Fig- 20- Mmintur äiiiregäsi(Esrcäelääiääflßchvifi lies Rolands- 
blieben also die Augen, 
ein Theil der Wangen und vor allem die Nase, die am meisten ex- 
ponirt War, und für die man einen Schutz jedenfalls ersinnen musste, 
da eine Verletzung der Nase, auch wenn sie nicht lebensgefährlich 
war, den Ritter doch zeit-  
weiligunfahigmachte, den  A [D 
Kampf fortzusetzen; zu-  O 
dem hatte unser Z  E   
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wohl auch schon so viel Ä ä 
Schönheitssinn, dass ein X i-  m, r 5,11; 
Ritter lieber an jeder an- X  g "  J H 
deren Stelle des Gesichtes ' "  f X 
als an der Nase entstel-  Qp H f 
lendeWunden undNarben I s i" 
sich gefallen liess. S0 w X x 
wurde an dem Reifen, e" {UU s ' Qls, 
welcher den Helm an k "   
seinem unterenRgndg 11111- Fig. 21. Miniatur der Heidelberger Handschrift des Rolands. 
  liedes (nach Kugler). 
schloss, ein festes EISGII- 
band angeschmiedet, grade lang und breit genug, die Nase zu bedecken. 
Es ist dies das Nasenband(afr.nasal)1) (Fig. 19. 20. 21. 22). DerHelm 
1) Flneit p. 244, 3: Und vorne an dem nasebant Ein gelvver adamant.  
Willeh. 408, 7 z Sin helm et hebe ein nasebant.  Sal. u. M01". 4084: Er slug den 
beiden Dorch des hehnes nzmsebant, Daz est yme an den czenen Want.  Karl 
4914
        

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